Erinnerung an Tristan Brübach

  • Holger Vonhof
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Der Mordfall Tristan geht Armin Rosin auch nach mehr als 17 Jahren nicht aus dem Kopf. Der Mann aus Büdingen in der Wetterau, der einmal in Höchst gewohnt hat, will sich nicht damit abfinden,

Der Mordfall Tristan geht Armin Rosin auch nach mehr als 17 Jahren nicht aus dem Kopf. Der Mann aus Büdingen in der Wetterau, der einmal in Höchst gewohnt hat, will sich nicht damit abfinden, dass der Mörder vielleicht nie gefasst wird: Rosin will eine Arbeitsgruppe gründen, um weiter Informationen zu dem Fall zusammenzutragen, die Erinnerung wachzuhalten und eventuell eine Gedenkfeier zu organisieren.

Tristan Brübach wurde am 26. März 1998 im Tunnel des Liederbachs unter den Gleisen des Höchster Bahnhofs ermordet. Seit den ersten Berichten beschäftigt der Fall Armin Rosin. „Ich versuche, auch andere Überlegungen in die Diskussion zu bringen“, sagt der Mann, der kein Hobby-Kriminalist ist und der Polizei auch „nicht ins Handwerk pfuschen“ möchte. Vielmehr soll die Polizei in die Arbeit der AG eingebunden werden. Rosin möchte ehemalige Mitschüler des Mordopfers finden, Lehrer, Bekannte; alle, die etwas zu dem Fall wissen und ihr Wissen teilen möchten.

Seit 1998 hat die Kriminalpolizei Tausende Hinweise geprüft; der entscheidende, der zum Täter führte, war nicht dabei. Der Fall Tristan Brübach ist einer der ganz wenigen Frankfurter Mordfälle, die ungelöst sind. Doch noch immer gehen hin und wieder Hinweise ein, wenn der Fall wieder einmal in einer TV-Sendung in Erinnerung gerufen wird.

Die Hoffnung Rosins stützt sich auf die Aussage eines bayerischen Profilers vom vergangenen Jahr, wonach der Täter aus dem Rhein-Main-Gebiet stammen müsse.„Ich bin für jeden Hinweis dankbar“, sagt er. Zu erreichen ist er per E-Mail an arminrosin@gmx.de.

(hv)

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