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Die Eschbornerin Heidrun Schneider verlor ihr umkämpftes Einzel in drei Sätzen, zeigte aber in den Doppeln ihre Klasse und gewann glatt.

Tennis

Im Doppel wird es klar

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Die Damen 40 von Tennis 65 Eschborn bleiben das Maß aller Dinge in der Hessenliga. Im Derby wehrten die Tabellenführerinnen beim 6:3 den Angriff vom TC Diedenbergen – vor allem in den Doppeln – eindrucksvoll ab.

Die Diedenbergenerinnen mit Mannschaftsführerin Joanne Harrison-Gross waren mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen gegen Königstein und Oberhöchstadt an die Eschborner Hauptstraße gereist. „Es lief besser als wir uns das erwartet hatten“, freute sich die Kapitänin.

Vor allem an den vorderen Positionen boten die Gäste dem Klassenprimus nicht nur Paroli, sondern triumphierten zwei Mal in zwei und einmal in drei Sätzen. Martina Bandlow hatte mit Andrea Quinkert-Lacko im Spitzeneinzel nur im ersten Satz Probleme (6:4). Dann war der Bann gebrochen, und die Diedenbergenerin siegte mit 6:0. Auch die Nummer zwei Nicole Kuhlen brauchte gegen Heidrun Schreiber Anlaufzeit. Nachdem sie den ersten Satz mit 1:6 verloren hatte, wendete sich das Blatt, und die Diedenbergenerin triumphierte mit 6:4, 6:3. Deutlich überlegen war Konstanze Reimus an Position drei gegen Heike Jagiella (6:2, 6:1).

So erfolgreich die Gäste in diesen Matches waren, so schlecht lief es an den Positionen vier bis sechs. „Eschborn hat einfach eine ausgeglichen starke Mannschaft“, stellte Harrison-Gross fest. Die Mannschaftsführerin hatte gegen Tanja Moral Santiago keine Chance (3:6, 1:6). Auch ihre Kolleginnen Annette Schmidt und Nicola Seidel verloren deutlich. Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es mit einem 3:3 in die Doppel, wo Diedenbergen auf Bandlow verzichten musste. „Sie war bei den Damen 30 in der Regionalliga eingeplant und musste sich schonen“, erklärte Harrison-Gross. Weil auch Stefanie Bohnen als Doppel-Spezialistin fehlte und Gegner Eschborn alles in die Waagschale warf, schlug das Pendel eindeutig in Richtung des Tabellenführers aus. „Wir sind froh, dass wir alle drei Doppel so klar gewinnen konnten“, meinte Birgit Prien. Die Eschborner Kapitänin war zusammen mit Tanja Moral Santiago am knappsten Doppel beteiligt. Gegen Kuhlen/Seidel konnte der erste Satz mit Mühe und Not gewonnen werden (7:5), ehe der Knoten platzte (6:1). Eschborn durfte sich also über den Tabellenplatz an der Sonne freuen, und auch Diedenbergen konnte die Niederlage gegen den Klassenprimus schnell akzeptieren. „Ein nettes reibungsloses Derby also“, waren sich Harrison-Gross und Prien einig.

Am Wochenende steht für Diedenbergen das nächste Spitzenspiel gegen SaFo Frankfurt an, während die Eschbornerinnen bei Schlusslicht Heimgarten ran muss.

Ergebnisse, Einzel: Andrea Quinkert-Lacko – Martina Bandlow 4:6, 0:6; Heidrun Schreiber – Nicole Kuhlen 6:1, 4:6, 3:6; Heike Jagiella – Konstanze Reimus 2:6, 1:6; Tanja Moral Santiago – Joanne Harrison-Gross 6:3, 6:1; Birgit Prien – Annette Schmidt 6:2, 6:1; Barbara Becker – Nicola Seidel 6:0, 6:2. Doppel: Quinkert- Lacko/Jagiella – Reimus/Schmidt 6:4, 6:1; Schreiber/Becker – Albrecht/Harrison-Gross 6:0, 6:1; Moral Santiago/Prien – Kuhlen/Seidel 7:5, 6:1.

Weiter spielten: TV Heimgarten – MSG TV Watzenborn/TV Waldgirmes 4:5, TV Oberhöchstadt – BW Kassel 9:0, SC SaFo Ffm – TC Königstein 8:1. Tabelle: 1. Tennis 65 Eschborn 6:0 Punkte/21:6 Matches, 2. SC SaFo Ffm 4:2/17:10, 3. BW Kassel 4:2/16:11, 4. TC Diedenbergen 4:2/14:13, 5. TV Oberhöchstadt 2:4/13:14, 6. MSG TV Watzenborn/TV Waldgirmes 2:4/10:17, 7. TC Königstein 2:4/9:18, 8. TV Heimgarten 0:6/8:19.

(awo)

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