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Es wird wieder bunt und fantastisch

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Von: Manfred Becht

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Hingucker: Auch Fabelwesen konnten beim Niederhöchstädter Markt bewundert werden.
Hingucker: Auch Fabelwesen konnten beim Niederhöchstädter Markt bewundert werden. © elle

Niederhöchstädter Markt wird vom 22. bis 24. Juli gefeiert. Zur After-Show-Party werden Pendelbusse eingesetzt.

Niederhöchstadt -Der Niederhöchstädter Markt ist wieder da. 2021 hat man mit dem Gedanken gespielt, den 2020 wegen Corona ausgefallenen Markt nachzuholen, aber die Marktkommission des Vereinsringes wollte dann doch lieber an den geraden Jahreszahlen festhalten. Also 2022 nach 2018, diesmal vom 22. bis zum 24. Juli. Mehr als 20 000 Besucher werden erwartet - die Resonanz hängt natürlich auch vom Wetter ab.

Für alle, die bisher schon gerne zum Niederhöchster Markt gekommen sind, gibt es eine gute Nachricht - am Grundkonzept ändert sich eigentlich nichts. Es gibt jede Menge Musik auf fünf Bühnen, es gibt auf der Hauptstraße und in den angrenzenden Höfen wieder ein buntes Treiben, mit Krammarkt und vielen kulinarischen Angeboten.

"Die Leute wollen wieder feiern"

Es gibt wieder das Entenrennen im Westerbach, es wird wieder die Apfelweinkönigin gekürt, es gibt wieder einen ökumenischen Gottesdienst, und es gibt zum Auftakt wieder einen Gang über das Marktgelände mit den Vertretern der Vereine und dem Bürgermeister.

Damit sind aber noch längst nicht alle Attraktionen erwähnt. Auf die Kinder wartet unter anderem wieder ein Karussell, und ansonsten werden sie nicht nur vom Spielmobil Riederwald bespaßt, erstmals ist die Mainova mit ihrer Spiele- und Technikwelt für die jüngeren Besucher dabei. Zum Programm gehört auch das Projekt Lichterkirche St. Nikolaus und eine kleine Oldtimer-Ausstellung im Hof Metzengasse 1.

Besonders am Herzen liegt den Organisatoren eine After-Show-Party, die am Samstag ab 23.30 Uhr in der Grillhütte im Camp-Phoenix-Park steigt. "Manche Leute haben dann noch nicht genug gefeiert", sagt Dennis Engel, der erstmals zur Marktkommission gehört. Für sie gibt es dann noch ein Angebot, und sie können sich dorthin sogar mit dem Bus fahren lassen.

Gleichzeitig wird auf diese Weise für mehr Ruhe im Ortskern gesorgt. Es gebe immer wieder einmal Beschwerden, sagt Kommissionsmitglied Udo Gauf. Aber deshalb gebe es das Fest ja auch nur alle zwei Jahre, und um 24 Uhr sei definitiv Schluss. "Die Leute wollen unbedingt wieder feiern", ist sein Eindruck, und der Vereinsring leistet da nach der Pandemie-Pause gerne einen Beitrag. Ansonsten hat Corona dem Fest wenig anhaben können - nur zwei oder drei Vereine machen nicht mehr mit, die Traditionsvereine sind alle dabei. Bei den Händlern gab es Wechsel, aber das ist ohnehin immer mal so.

Über eine andere Veränderung ist die Marktkommission nicht sehr glücklich. Wenn am 16. Juli um die Mittagszeit der Marktbaum aufgestellt wird, eine 28 Meter hohe Fichte, dann muss diese Arbeit von einem Kran erledigt werden. Traditionell werden solche Bäume in die Höhe geschubst, also mit Stangen nach oben gedrückt.

Es hat sich aber gezeigt, dass die Gefahr zu groß ist, dass der Baum auf eines der nahe gelegenen Häuser stürzt, und dann wäre der Schaden beträchtlich. Die Marktkommission hofft, dass sich trotzdem viele Schaulustige zu dem Ereignis einfinden.

Der Anwohner der Hauptstraße werden jetzt schon um Verständnis dafür gebeten, dass der Abschnitt von der Steinacher Straße bis hinauf zu den Kreuzungen Kronberger-/Gartenstraße und Georg-Büchner-Straße/Im Bubenhain von Freitag, 22. Juli, 9 Uhr, bis Dienstag, 26. Juli, gesperrt ist. Einzelheiten zu den eingesetzten Pendelbussen und die Uhrzeiten zu den verschiedenen Veranstaltungen werden noch veröffentlicht.

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