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Nachfolger für Mathias Geiger

Am 20. Oktober ist Bürgermeisterwahl

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In fast genau einem Jahr endet die Amtszeit von Bürgermeister Mathias Geiger (FDP). Ein Nachfolger soll am 20. Oktober gewählt werden.

Es hat sich schon bei der einen oder anderen Wahl im Main-Taunus-Kreis herausgestellt, dass es von Vorteil ist, möglichst frühzeitig einen Kandidaten zu präsentieren. Wenn die Eschborner Parteien dies auch so einschätzen, dann werden sie sich schleunigst eine Meinung darüber bilden, wen sie in das nächste Rennen um den Bürgermeisterposten in Eschborn schicken. Denn der Wahltermin wurde jetzt von der Stadtverordnetenversammlung auf den 20. Oktober festgelegt.

Das sind noch acht Monate, und mutmaßlich kommen noch zwei Wochen dazu. Denn die Eschborner Parteienlandschaft ist recht zersplittert, so dass nicht zu erwarten ist, dass gleich im ersten Wahlgang einer der Kandidaten die absolute Mehrheit erreicht. Daher kann man davon ausgehen, dass es zu einer Stichwahl kommt, und die findet dann am 3. November statt. Die Stadtverordnetenversammlung hat diese Termine auf Vorschlag des Magistrats einmütig beschlossen.

Bislang gibt es einen Kandidaten, und das ist Adnan Shaikh. Der gehört für die CDU ehrenamtlich dem Magistrat an und ist hauptberuflich Leiter der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn. Die offizielle Nominierung durch die CDU-Mitgliederversammlung steht zwar noch aus. Diese ist für den 21. Februar geplant – aber solche Termine sind für Bürgermeisterkandidaten in der Regel keine ernstzunehmende Hürde.

Amtsinhaber Mathias Geiger hat übrigens noch keine Erklärung dazu abgegeben, ob er noch einmal antritt. Viele halten dies durchaus für möglich und billigen dem FDP-Politiker wegen seiner vielfältigen Vernetzung in der Stadt auch Chancen zu, die Wahl erneut zu gewinnen. Die Verurteilung wegen Verletzung von Dienst- und Steuergeheimnissen würde demnach nicht bedeuten, dass Geiger aus Sicht der Wähler als Rathauschef untragbar geworden sei.

(bt)

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