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Auch in Eschborn soll es möglichst bald WLAN?Hotspots, wie hier Hofheim, geben.

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WLAN-Hotspots noch dieses Jahr?

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Noch in diesem Jahr soll es in einigen Bereichen mit viel Publikumsverkehr in der Stadt draht- und kostenlose öffentliche Internetzugänge geben.

Noch in diesem Jahr soll es in einigen Bereichen mit viel Publikumsverkehr in der Stadt draht- und kostenlose öffentliche Internetzugänge geben. 50 000 Euro gibt die Stadt dafür aus, berichtete Bürgermeister Mathias Geiger. Weitere sogenannte WLAN-Hotspots sollen im nächsten Jahr folgen. Ob es tatsächlich noch vor dem Jahreswechsel klappt, dass die Technik installiert wird, hängt davon ab, ob Handwerker verfügbar sind.

„Gäste einer Stadt erwarten heutzutage einen drahtlosen Internetzugang, um verschiedene Internetdienste ohne Verbrauch des eigenen Datenvolumens nutzen zu können“, sagt Geiger. Informationen, die sich auf Eschborn beziehen, sollen gleich auf der Startseite des Angebotes platziert werden, kündigt er an. Die WLAN-Zugänge sollen die Attraktivität der Standorte steigern.

Konkret vorgesehen sind die WLAN-Hotspots für den Rathausplatz, die Stadthalle, den Eschenplatz, die Heinrich-von-Kleist-Schule, den Außenbereich des Wiesenbads, das Bürgerzentrum Niederhöchstadt und die beiden Sportanlagen. Geiger hat weitere Standorte für die Ausweitung des Projektes schon fest im Auge und nennt vor allem die aktuellen städtischen Großbaustellen. Das sind das Notfallzentrum, die Zweifeld-Sporthalle mit Jugendhaus und die zusätzliche Schwimmhalle im Wiesenbad.

Der Stadt hilft, dass das Bundesland Hessen solche Projekten unterstützt. Eschborn kann aus dem gesamten Topf, in dem für die Jahre 2018 und 2019 jeweils einen Million Euro zur Verfügung stehen 10 000 Euro bekommen. Wie Projektleiter Christian Scherer dem Kreisblatt berichtete, ist der Förderbescheid aus Wiesbaden kürzlich im Rathaus eingetroffen.

„Endlich kommen die kostenlosen Hotspots“, bejubelt die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung diese Nachricht. Die Christdemokraten hätten bereits 2015 einen entsprechenden Antrag gestellt, die FDP und Bürgermeister Geiger aber hätten dies lange blockiert. Nun habe es offenbar ein Umdenken gegeben. Der Rathauschef weist dazu aber darauf hin, dass die sogenannte Störerhaftung zunächst ein Hindernis gewesen sei. Erst neuerdings sei gesetzlich geregelt, dass die Betreiber nicht mehr haften, wenn Dritte solche Internetzugänge nutzen und dabei geltendes Recht verletzen.

Laut Geiger hebt sich Eschborn mit dem neuen Angebot auch von anderen Kommunen ab – ein Vorsprung allerdings, der nicht lange erhalten bleiben wird. Hofheim beispielsweise bereitet gerade die Installierung von WLAN-Hotspots nicht nur im Zentrum, sondern in allen Stadtteilen vor.

(bt)

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