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  • Frank Weiner
    VonFrank Weiner
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Reinhard Lindner ist nicht nur der (Fast-)Nachbar von Stefan Müller. Er hat auch lange mit ihm an der Feuerwehrspitze zusammengearbeitet.

Reinhard Lindner ist nicht nur der (Fast-)Nachbar von Stefan Müller. Er hat auch lange mit ihm an der Feuerwehrspitze zusammengearbeitet. Der 66-Jährige war gut drei Jahrzehnte im Vorstand des Vereins tätig, erst als Beisitzer, später als Schriftführer. Nun soll auch für ihn Schluss sein, es übernehme inzwischen ja schon fast die zweite Generation nach ihm das Ruder. „Ich werde aber mit Rat und Tat weiterhin zu Seite stehen“, sagt Lindner, der auch das Feuerwehrfest 2003, viele Mehrtagesausflüge und Tombolas mit gestemmt hat

Seine Hilfe wird weiter gefragt sein, denn der gelernte Industriekaufmann, der später in der IT-Branche in der Organisation tätig war, hat wichtige Jobs bei den Brandschützern übernommen. Zwei große Mitglieder-Werbeaktionen wurden unter seiner Regie gestartet – die Zahl der Förderer wuchs in dieser Zeit von rund 200 auf über 600. „Das habe ich von Anfang an begleitet“, sagt er und weiß: Viele Aufgaben könnte die Wehr heute ohne die neuen Mitgliedsbeiträge gar nicht mehr stemmen. Unter Lindner wurde auch das Computerzeitalter in der Wehr-Verwaltung eingeläutet, bis zuletzt kümmerte er sich um den Bankeinzug der Beiträge.

Zwei Mal aktiv verlängert

Nach seiner Karriere als aktiver Fußballtorwart bei der TuS, wollte Lindner eigentlich nur als passives Mitglied in die Feuerwehr eintreten. Doch entschied er sich bald für das Motto „entweder ganz oder gar nicht“, schließlich habe er als junger Mann damals nicht nachts liegen bleiben können, wenn die Kumpels ausrückten. Mit 60 sollte dann Schluss sein, doch noch zwei Mal konnte Lindner seinen Einsatz verlängern, bis er mit 65 Jahren zum „Feuerwehr-Rentner“ wurde. Mit der Bilanz der vielen Jahre ist der vierfache Opa (ein Enkel geht jetzt zu den Minilöschern in Hornau) und Vater von Sohn und Tochter sehr zufrieden: „Ich denke, wir haben schon viel dafür getan, dass die Feuerwehr so einen guten Namen hat und sie zu einem verlässlichen Partner im Stadtteil gemacht“, sagt Lindner – und bekommt das Lob von seinem Noch-Chef Stefan Müller zurück: „Das war eine sehr gute Zusammenarbeit mit ihm.“

( wein)

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