Extra: Baumeister der Sozialpartnerschaft

Die Stiftergemeinschaft Justinuskirche würdigt ihren Mitbegründer und Ehrenvorsitzenden Erhard Bouillon zum 90. Geburtstag ganz besonders.

Die Stiftergemeinschaft Justinuskirche würdigt ihren Mitbegründer und Ehrenvorsitzenden Erhard Bouillon zum 90. Geburtstag ganz besonders. „Gäbe es eine Rangliste der beliebtesten Hoechster, er wäre der klare Spitzenreiter“, schreibt Ulrich Boller. Bouillon zähle „zu den Baumeistern der Sozialpartnerschaft, die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges und der sozialen Stabilität der alten Bundesrepublik war.“ Mit seinen Vorstandskollegen habe er dafür gesorgt, „dass es anständig und menschlich zugeht in der ,Hoechster Familie‘.“ Bouillon habe Einfluss und Ansehen „zu einem weit angelegten, rastlosen und schöpferischen kulturellen Engagement“ genutzt, zu dem auch die Revitalisierung des alten Höchst gezählt habe, erinnert die Stiftergemeinschaft. Für sie hat sich Bouillon immer besonders engagiert. „Dass Frankfurts ältestes Denkmal, die um 850 errichtete und im Kerne karolingische Justinuskirche, in allen Elementen bis hin zur Orgel sorgfältig erneuert und als Juwel künftigen Generationen erhalten werden kann, ist Erhard Bouillons bleibendes Verdienst,“ stellt Ernst-Josef Robiné, der Vorsitzende der Stiftergemeinschaft, fest. Nicht vergessen haben die Stifter, dass Bouillon das Preisgeld für den „Sieghart v. Köckritz-Preis“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Restaurierung des Sandsteinkreuzes auf dem Höchster Justinuskirchplatz zur Verfügung stellte. Bouillon, der unter anderem die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt, die Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen und das Große Bundesverdienstkreuz erhielt, ist übrigens auch noch Ehrenschirmherr des Schlossfestes, worauf der Ehrenvorsitzende des Höchster Vereinsrings, Klaus Dieter Kilp, das Kreisblatt hingewiesen hat. babs

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare