Extra: Gewerkschaft kritisiert das Umschichten

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„Die Landesregierung will das Thema aussitzen“, vermutet Andreas Stähler. Der Stellvertretende Kreisvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), selbst Lehrer an der Albert-Einstein-Schule

„Die Landesregierung will das Thema aussitzen“, vermutet Andreas Stähler. Der Stellvertretende Kreisvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), selbst Lehrer an der Albert-Einstein-Schule sowie Vertreter im Gesamt-Personalrat, weiß, dass die bisherigen Protestaktionen gegen die Stundenkürzungen an der Oberstufe „wenig bewirkt“ haben.

In anderen Bereichen sei durchaus Geld da. Nur für Bildung stehe wieder einmal nichts zur Verfügung, wenn sich dort neue Bereiche auftun. Dann werde umgeschichtet – und so würde versucht, verschiedene Bereiche, die sich eigentlich gegenseitig unterstützen, gegeneinander auszuspielen.

Verbeamtete Lehrer könnten sich gegen Verfehlungen der Politik aber kaum wehren. Deshalb werde zum Beispiel das Thema Sparmaßnahmen an Oberstufen vom Kultusminister auf die lange Bank geschoben – wahrscheinlich bis es erledigt sei, glaubt Stähler.

Einzige Reaktion der Landesregierung auf die bisherigen Proteste – es gab eine große Unterschriftenaktion, es gab Gespräche von Eltern, Schulleitern, Lehrern und Schülern mit Kultusminister Alexander Lorz oder seinen Mitarbeitern, es gab Protestschreiben und mehrere Demonstrationen: Es werden nach Gewerkschaftsangaben nach und nach disziplinarische Maßnahmen gegen verbeamtete Kollegen eingeleitet, die im Juni vergangenen Jahres an einem Streik teilgenommen hatten . . .

( dmk)

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