Fehlender Wohnraum Thema im Ausschuss und für die SPD

  • Dirk Müller-Kästner
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Bezahlbarer Wohnraum ist knapp und auf dem derzeitigen Wohnungsmarkt ist keine Änderung dieser Lage absehbar. Die Sozialdemokraten im Kreis schlagen deshalb Alarm – und zudem gibt es heute, Mittwoch, 27.

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp und auf dem derzeitigen Wohnungsmarkt ist keine Änderung dieser Lage absehbar. Die Sozialdemokraten im Kreis schlagen deshalb Alarm – und zudem gibt es heute, Mittwoch, 27. Januar, im Kreishaus bei der öffentlichen Sitzung des Bauausschusses einen Vortrag mit dem Titel „Wohnraum im Main-Taunus-Kreis – eine Herausforderung in der Gegenwart und für die Zukunft“. Referentin ist Antje Herbst, die Leiterin der Planungsabteilung im Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main. Die Ausschuss-Sitzung beginnt um 17 Uhr.

Die SPD hat derweil erfahren, dass in den nächsten fünf Jahren im gesamten Kreis bestenfalls 400 öffentlich geförderte Wohnungen geschaffen werden. „Viel zu wenig“, finden die Sozialdemokraten. „Bedenkt man, dass heute deutlich über 2700 Haushalte eine geförderte Wohnung suchen, dann sind die Planungen der Städte und Gemeinden nicht mal annähernd ausreichend“, sagt Karl Thumser, Fraktionschef der Genossen im Kreistag.

Wer mit seinem Einkommen ein wenig über der Anspruchsgrenze für eine Sozialwohnung liege, so Thumser, könne auf dem aktuellen Wohnungsmarkt im Main-Taunus-Kreis kaum bestehen. „Wir brauchen im Main-Taunus-Kreis endlich mehr bezahlbaren Wohnraum“, fordert Thumser.

(dmk)

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