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Die Baustellenampel an der Ecke Raunheimer Straße/Industriestraße.

Verkehr

Autofahrer mussten sich in Geduld üben

Wegen Arbeiten: Lange Wartezeiten an Baustellenampel. Immer nur eine der vier Fahrtrichtungen wurden freigegeben.

Weilbach -Verkehrsprobleme sind in Weilbach an der Tagesordnung. Der Flörsheimer Stadtteil, der in den kommenden Jahren durch eine Umgehungsstraße entlastet werden soll, leidet regelmäßig unter dem Durchgangsverkehr. Meist stauen sich die Fahrzeuge im Berufsverkehr rund um die Kreuzung von Frankfurter Straße, Hofheimer Straße und Raunheimer Straße. In dieser Woche gab es jedoch ein neues Nadelöhr: Eine Baustelle an der Ecke Raunheimer Straße/Industriestraße stellte so manchen Autofahrer vor eine gehörige Geduldsprobe.

Normalerweise klagen Anwohner am Ortseingang auf der Raunheimer Straße über Raser. In den vergangenen Tagen stand dort der Verkehr aber oft still. Denn seit Beginn der Woche lässt die Telekom Telefonleitungen im Kreuzungsbereich des Weilbacher Industriegebietes verlegen. Die Stelle ist viel befahren - nicht nur, weil die Raunheimer Straße Weilbach mit dem Hattersheimer Stadtteil Eddersheim verbindet, sondern auch, weil viele Menschen von dort aus auf die Parkplätze der angrenzenden Supermärkte einbiegen. Die laufende Maßnahme führte unter anderem dazu, dass sich Autos bis vor die Märkte zurück stauten. Die Baustellenampeln regeln den Verkehr so, dass immer nur eine der vier Fahrtrichtungen an der Kreuzung freigegeben wird. Dies führte zu langen Wartezeiten und zu Beschwerden, die kurz nach Beginn der Arbeiten die Stadt auf den Plan riefen.

Das Flörsheimer Ordnungsamt sei Anfang der Woche vor Ort gewesen, erklärte Bürgermeister Dr. Bernd Blisch (CDU) dem Kreisblatt. Er habe jemanden rausgeschickt und nach Sichtung der Lage beim Straßenverkehrsamt des Main-Taunus-Kreises darum gebeten, die Taktung der Ampeln zu verändern. Am Mittwoch sollte die Schaltung der Lichtsignale rund um die Baustelle angepasst werden, erläuterte Blisch.

Selbst nach dem Hinweis der Stadt an das Kreisverkehrsamt, mussten sich Autofahrer gestern Mittag noch einige Zeit gedulden. Während die Autos aus den anderen drei Richtungen über die Kreuzung rollen, vergehen ganze zwei Minuten. Wer seinen Einkauf erledigt hatte, musste sogar noch länger warten: 2.55 Minuten vergingen, bevor die Ampel wieder auf Grün schaltete. Kürzere Ampelphasen sind scheinbar nicht möglich. Laut Bürgermeister Blisch soll die Maßnahme heute enden. sas

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