Einsatzkräfte hatten gut zu tun

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Die Polizei hat gestern noch einmal abschließend Bilanz des närrischen Treibens am Sonntag in der Flörsheimer Innenstadt gezogen. Insbesondere bei der „After-Zug-Party“, bei der nach dem Umzug

Die Polizei hat gestern noch einmal abschließend Bilanz des närrischen Treibens am Sonntag in der Flörsheimer Innenstadt gezogen. Insbesondere bei der „After-Zug-Party“, bei der nach dem Umzug rund 1500 zumeist jugendliche Zuschauer auf dem Gallusplatz feierten, hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun. Es gab drei Körperverletzungen bei Rangeleien und bei einem Zuschauer wurden Drogen sicher gestellt. Ein alkoholisierter Zuschauer musste vorübergehend in Gewahrsam genommen werden und 16 Störenfriede erhielten Platzverweise. Die Beamten mussten sich auch um zwei Kinder im Alter von 2 und 8 Jahren kümmern, die im Gedränge ihre Eltern verloren hatten. Sie konnten glücklicherweise nach kurzer Zeit ihren Eltern übergeben werden.

Die Helfer der Flörsheimer DRK-Ortsvereinigung hatten mit 51 Hilfeleistungen während und nach dem Umzug wieder reichlich zu tun. „Verglichen mit dem vorherigen Jahr verlief es jedoch etwas ruhiger, was sowohl wetterbedingt war und auch am parallel laufenden Hofheimer Umzug lag“, heißt es in einer Pressemitteilung des DRK. Unterstützt wurden die Flörsheimer DRKler von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern der DRK Ortsvereine Bad Soden, Bischofsheim, Eppstein und Liederbach, sowie vom hauptamtlichen Rettungsdienstpersonal der Rettungsdienst Rhein-Main-Taunus gGmbH.

Wie bereits berichtet, waren insgesamt 70 Rot-Kreuz-Helfer im Einsatz, davon drei Ärzte. Sieben Patienten wurden in der Unfallhilfsstelle in der DRK Unterkunft versorgt, elf Patienten mussten in den umliegenden Kliniken versorgt werden. Das Verhältnis alkoholisierter Patienten zu chirurgischen Patienten sei gleichmäßig verteilt gewesen, hielt das DRK gestern in seiner abschließenden Bilanz fest.

(ulk)

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