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Flörsheim: 200 Ideen für eine friedliche Welt

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Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums weihten mit ihren Lehrern den Friedensbaum auf dem Gallus-Platz ein. FOTO: stadt flörsheim
Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums weihten mit ihren Lehrern den Friedensbaum auf dem Gallus-Platz ein. © Stadt Flörsheim

Ein „Friedensbaum“ auf dem Gallus-Platz soll zum Nachdenken anregen.

Flörsheim -Dieses „Gewächs“ ist eigentlich unübersehbar: Einen Friedensbaum haben Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums auf dem Platz vor der Gallus-Kirche eingeweiht. Die Idee stammt von Schülerin Lina Ayadi, für die Umsetzung sorgten die Religionslehrerinnen und Religionslehrer Miriam Bölling, Sascha Schulz und Daniel Botros gemeinsam mit der Stadt Flörsheim. Der Baum, der symbolisch die Möglichkeiten aufzeigt zu einem friedlichen Miteinander beizutragen, soll etwa drei Wochen geschmückt bleiben.

„Spätestens seit dem Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine ist auch jedem Kind klar, dass Frieden ein großer Schatz und nicht selbstverständlich ist“, meinte Lehrer Sascha Schulz. Im Religionsunterricht sollten die Schülerinnen und Schüler deshalb überlegen, was Kinder und Jugendliche tun können, um ihre Welt sowie ihre Beziehungen in Familie, Freundeskreis, Schule und Freizeit friedlicher und einträchtiger zu gestalten.

Über 200 Ideen wurden in einem Schulgottesdienst gesammelt und auf kleine Kärtchen in Form von Tauben geschrieben. Diese hingen zunächst auf Stellwänden im Eingangsbereich der Schule und sollen nun mit Hilfe des Friedensbaums publik gemacht werden. Bürgermeister Dr. Bernd Blisch (CDU) erklärte, „dass ein in diesen Zeiten so wichtiges Thema auf diese Weise direkt den Weg zu den Bürgerinnen und Bürgern findet“. Genau dies war auch das Anliegen von Lina Ayadi, die am Standort des Baums alle Passantinnen und Passanten zum Stöbern, Lesen und Nachdenken einladen möchte. „Das, was Kinder und Jugendliche für den Frieden tun können, können schließlich auch Erwachsene“, erläuterte die Schülerin ihre Meinung dazu. red

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