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Flörsheim: Das Kaufhaus ist für manche eine Art „Sozialraum“

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Das Bild zeigt eine Fahrzeugübergabe im Jahr 2018. Damals waren (v. li.) Solveig Burczik (Diakonie), Johannes Baron, Kristian Brinkmann und Frank Herzog (MTK-Stiftung) dabei. ArchivfOTO: knapp
Das Bild zeigt eine Fahrzeugübergabe im Jahr 2018. Damals waren (v. li.) Solveig Burczik (Diakonie), Johannes Baron, Kristian Brinkmann und Frank Herzog (MTK-Stiftung) dabei. ArchivfOTO: knapp © Knapp

Kommunales Jobcenter und das Kaufhaus „Tisch und Teller“ arbeiten seit vielen Jahren zusammen.

Flörsheim -Manchmal ist ein Rückblick interessant, wie es Johannes Baron bei einem Besuch des Sozialkaufhauses „Tisch und Teller“ an der Liebigstraße formulierte: „Ich kann mich noch sehr gut an das zehnjährige Jubiläum erinnern“, meinte Kreisbeigeordneter Johannes Baron (FDP), „das war ein Riesenfest hier im Kaufhaus und draußen auf dem Parkplatz“. Die neue Betriebsleiterin Heike Rosa berichtet bei dem Besuchstermin darüber, wie engagiert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werkes sowie besonders geförderte Kräfte und Maßnahmeteilnehmerinnen sowie Teilnehmer des Kommunalen Jobcenters gemeinsam tätig sind. „Sie unterstützen sich und arbeiten sehr eng zusammen. Das Team hat sehr hohe soziale Kompetenzen. Hier sieht man jeden Tag, wie wichtig die Arbeitsförderungsprojekte des Main-Taunus-Kreises sind“. „Außerdem liegt uns das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen, so dass wir seit einigen Monaten in unterschiedlichen Gremien Mitglied sind, um so unseren Anteil am Klima- und Umweltschutz zu leisten“, meinte Heike Rosa. Peggy Hoffmann, Leiterin des Diakonischen Werkes, zeigte sich zufrieden mit der Tatsache, dass Menschen nicht nur zum Einkaufen oder zum Spenden vorbeikommen. Für einige dieser Menschen sei das Kaufhaus zu einer Art „Sozialraum“ geworden. Der Amtsleiter des Kommunalen Jobcenters, Joachim Werle, betonte die langjährige, gute Zusammenarbeit zwischen dem Diakonischen Werk sowie dem Kommunalen Jobcenter. Unter anderem diente der Besuch des Kaufhauses dazu, einen Austausch über die Strukturen und aktuellen Themen zu ermöglichen. Zudem stand eine gemeinsame Ideenfindung, um weitere Spenderinnen und Spender zu akquirieren und das Angebot an viele Kundinnen und Kunden zu bringen, auf der Tagesordnung. red

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