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Flörsheim: Der Kabel-Ausbau geht weiter

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Damit fing vor zwei Jahren alles an: Soeren Wendler (li.) und Bürgermeister Dr. Bernd Blisch hatten vor zwei Jahren die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung zum Abschluss eines Kooperationsvertrags zum Ausbau des Glasfasernetzes in Flörsheim sowie in den Stadtteilen erhalten. FOTO: stadt flörsheim
Damit fing vor zwei Jahren alles an: Soeren Wendler (li.) und Bürgermeister Dr. Bernd Blisch hatten vor zwei Jahren die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung zum Abschluss eines Kooperationsvertrags zum Ausbau des Glasfasernetzes in Flörsheim sowie in den Stadtteilen erhalten. © Stadt Flörsheim

Für das neue Glasfaser-Netz wurden bisher über 20 Kilometer Bürgersteige geöffnet.

Flörsheim -Viele Flörsheimer ersehnen den Ausbau herbei, anderen ist es egal: Das Glasfaser-Netz soll in Flörsheim flächendeckend errichtet werden. Kritik gab es seit dem Beginn der Arbeiten an den jeweiligen Subunternehmen. In der Zwischenzeit hat sich der Ärger über Unzulänglichkeiten und Pannen gelegt. Auch die einstige Drückerkolonne wurde von dem Betreiber des Glasfaser-Ausbaus, dem Unternehmen Deutsche Giganetz GmbH, nach massiven Beschwerden über das Auftreten mancher Mitarbeiter ausgetauscht.

Der Glasfaser-Ausbau soll in der Mainstadt nun nahtlos fortgeführt werden. In vielen Abschnitten ist er bekanntlich weit fortgeschritten oder sogar schon abgeschlossen, wie zum Beispiel in einigen Teilen von Weilbach. Nun startet der Ausbau in den Gebieten der zweiten Ausbauphase, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Zu diesen Gebieten zählen bislang fehlende Bereiche in der Innenstadt sowie der Ortsteil Keramag-Falkenberg. Um den Ausbau auch in schwer erschließbaren Außenlagen zu ermöglichen, werde zudem im kommenden Jahr mit der Gigabitregion Frankfurt-Rhein-Main die entsprechenden Fördermittel beantragt, heißt es in der Mitteilung weiter.

„Eine schnelle und zuverlässige Glasfaser-Internetverbindung bietet die entsprechende Lebensqualität im digitalen Zeitalter“, erläuterte Bürgermeister Dr. Bernd Blisch (CDU) und stellt in diesem Zusammenhang die Dimensionen des Projektes heraus: Alleine in Weilbach, wo der Ausbau so gut wie abgeschlossen ist, mussten für den Ausbau über 20 Kilometer Bürgersteig geöffnet und wieder verschlossen werden. „Welche Unannehmlichkeiten die Bauarbeiten und Sperrungen für alle bedeuten, ist uns durchaus sehr bewusst“, so der Rathauschef, der bekräftigt: „Sehr wichtig ist uns weiterhin, sowohl mit den Bürgerinnen und Bürgern als auch mit der Deutschen Giganetz GmbH in ständigem Dialog und einer klaren Kommunikation zum Fortgang dieses wichtigen Projektes zu bleiben.“ So weit möglich sollen die Zeitfenster bei den Arbeiten so gestaltet werden, dass die geöffneten Flächen möglichst zeitnah, wenn es geht bereits am selben Abend, entweder sauber mit Schotter aufgefüllt oder provisorisch mit Pflaster verschlossen werden. Die endgültige Wiederherstellung der Asphaltflächen solle dann innerhalb der nächsten vier Wochen erfolgen, so der Verwaltungschef weiter. Alle Gehwege und Straßen, die durch die Glasfaserverlegung in Anspruch genommen wurden, würden vom städtischen Straßen- und Grünflächenamt bei einem gemeinsamen Ortstermin abgenommen.

Dabei festgestellte und protokollierte Mängel müssten innerhalb einer gesetzten Frist, die in der Regel vier Wochen beträgt, durch die bauausführende Firma behoben werden. Die Verkehrssicherungspflicht obliege bis zur endgültigen Abnahme der Firma sowie der Deutschen Giganetz GmbH als Auftraggeberin, erläuterte eine Rathaus-Sprecher. Anwohnerinnen und Anwohner, die wegen der Arbeiten eventuell einen Nachbesserungsbedarf zu melden hätten, können sich per E-Mail mit Namen, Anschrift, Telefonnummer sowie einem Foto des Schadens an die bauausführende Firma Wayss & Freytag unter breitband@wf.bam.com oder aber an das Straßen- und Grünflächenamt der Stadt Flörsheim. E-Mail: strassenundgruenflaechenamt@floersheim-main.de, wenden. meh/red

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