Die FDP-Spitzenkandidaten (v. li.) Thorsten Press, Claudia Schütz, Sean Mezei, Michael Guske, Hermann Siegfried, Thomas Malik, Viola Gebek, Patrick Schütz und Julius Braunsberger. Foto: Privat/FDP
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Die FDP-Spitzenkandidaten (v. li.) Thorsten Press, Claudia Schütz, Sean Mezei, Michael Guske, Hermann Siegfried, Thomas Malik, Viola Gebek, Patrick Schütz und Julius Braunsberger. Foto: Privat/FDP

Parteien

Flörsheim: FDP will die Bürger "aufrütteln"

Liberale peilen bei der Kommunalwahl "mindestens vier" Sitze in der Stadtverordnetenversammlung an.

Flörsheim -Die FDP hat ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl am 14. März verabschiedet. Die Freidemokraten waren bekanntlich einige Zeit nach dem Wahlsieg des von ihnen unterstützten Bürgermeisterkandidaten Dr. Bernd Blisch (CDU) aus dem Viererbündnis (CDU, GALF, dfb und FDP) ausgetreten. Als Grund wurde damals die Notwendigkeit für eine klare eigene Profilierung für die anstehende Kommunalwahl genannt.

Es ist aber kein Geheimnis, dass die Freidemokraten den Mehrgenerationen-Treff für ziemlich überflüssig hielten und halten. Ebenso wie die einstmals geplante Bestückung des Wickerer Kreisels mit einem Kunstwerk für eine fünf- bis sechsstellige Summe. Auch mit der Wahl von Renate Mohr (GALF) zur hauptamtlichen Ersten Stadträtin konnten sich die Liberalen nicht anfreunden. Aus diesem Grund wollten sie lieber "ihr eigenes Ding" machen.

Als "eine gute Mischung" von motivierten neuen und langjährigen Bürgern, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, bezeichnete FDP-Parteivorsitzende Claudia Schütz die Wahlliste. Um die Belange der Bürger "fachlich und sachlich bewerten und begleiten zu können", repräsentierten die Kandidaten viele Berufsfelder und Altersgruppen. Die Liste für die Kommunalwahl wird vom FDP-Stadtverordneten Thorsten Press aus Weilbach angeführt. Der zweifache Familienvater ist von Beruf Sparkassenbetriebswirt und ist in seiner Freizeit ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen aktiv. Auf Platz zwei folgt die Flörsheimer Parteivorsitzende, die Diplom-Ingenieurin Claudia Schütz, die sich seit der letzten Legislaturperiode in der Stadtverordnetenversammlung engagiert. Diese beiden Kandidaten stünden für eine sachliche und faire Diskussion sowie für eine gemeinsame Meinungsbildung und Teamarbeit. Auf Platz drei kandidiert der Student Julius Braunsberger aus Flörsheim-Mitte. Auf Platz vier folgt Patrick Schütz aus Wicker und auf Platz fünf Viola Gebek aus Flörsheim-Mitte. Diese drei Kandidaten sind zudem als Junge Liberale politisch aktiv.

Die Plätze ab Position sechs sind wie folgt vergeben: Werner Duchmann, Hermann Siegfried, Sean Mezei, Thorsten Hoppen, Michael Guske, Alexander Venino, Brigitte Lotze, Alexander Haroska, Thomas Malik, Henning Eisfeld, Steffen Günther, Axel Braunsberger, Armin Beck, Ingrid Beck und Dietmar Koriath.

"Unser Ziel ist, zukünftig mit mindestens vier Stadtverordneten die Bürger in der Stadtverordnetenversammlung zu vertreten und uns für die Bürgerrechte hier einsetzen zu können", erklärte Thorsten Press. Die FDP wolle zudem "mit unseren Ideen und unserer freiheitlichen Einstellung" die Bürger aufrütteln und durch entsprechende Unterstützung der Flörsheimer Bürger die liberalen Ansätze in der Stadtverordnetenversammlung, beziehungsweise im Magistrat, platzieren. So solle jeder Bürger seinen Garten so gestalten dürfen, wie es ihm gefalle, und keiner Bevormundung ausgesetzt sein.

Im Fokus der FDP stehen als Wünsche nach der Wahl - neben dem Abbau der Bürokratie - "eine investitionsfreundliche Politik "mit Sinn und Verstand ohne weiteren Schuldenaufbau", Streichung von Ausgaben, die nicht unbedingt vonnöten seien, die stärkere Einbindung der Ortsbeiräte bei stadtteilbezogenen Entscheidungen sowie "der Ausbau der Möglichkeiten von Flörsheim als familienfreundliche Stadt mit hoher Lebensqualität". meh

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