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Flörsheim: Fitnessgeräte am Mainuferweg

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Nicht nur für Jogger sind die Wege am Mainufer geeignet. Entlang der Strecke könnten Fitnessgeräte installiert werden, schlagen die Freien Bürger vor. ArchivFOTO: nietner
Nicht nur für Jogger sind die Wege am Mainufer geeignet. Entlang der Strecke könnten Fitnessgeräte installiert werden, schlagen die Freien Bürger vor. ArchivFOTO: nietner © Hans Nietner

Freie Bürger empfehlen robuste Installationen und fordern zudem Nepomuk-Restaurierung.

Flörsheim -Wenn es nicht die Hitzeperioden waren, so hat spätestens die Corona-Pandemie die Menschen wieder der Natur nahe gebracht. Auch wenn das mit einem höheren Müllaufkommen in Feld und Flur geführt hat. Zugenommen hat in den vergangenen zwei Jahren zudem die Zahl der Hundebesitzer. Frauchen und Herrchen gehen mit ihren Vierbeinern unter anderem am Mainufer spazieren. Das erneut in den sozialen Medien fälschlicherweise für einen "Hundestrand" geworben wird, ist zwar faktisch falsch und ignorant gegenüber anderen Nutzern. Doch lassen sich solche Falschmeldungen nicht vermeiden. Dabei ist das Flörsheimer Mainufer nach wie vor ein beliebter Ort für Spaziergänger, Jogger, Radler und Hundebesitzer. Wenn es nach dem Willen der Freien Bürger (dfb) geht, soll am Mainufer ein Fitness-Sport-Park errichtet werden. "Aufgrund der Covid-19-Lage der vergangenen zwei Jahre lag der Sport in den Flörsheimer Vereinen Monate lang brach. Etliche Fitness-Studios waren mitunter über Monate geschlossen. Gemeinsam Sport treiben und in einer Gruppe zu schwitzen, dass passt nicht so recht zu einer Pandemie. Jeder Kontakt außerhalb der eigenen Familie kann einer zu viel sein, da die Gefahr potenziell überall lauert. Covid 19 hat uns gezeigt, dass wir dringend Alternativen für unsere Bürgerinnen und Bürger anbieten sollten", heißt es in einer Mitteilung der Freien Bürger. Die Corona-Pandemie habe vieles durcheinander gebracht und ein Ende sei nicht absehbar. Wer fit bleiben wolle, müsse im Freien draußen trainieren. Sollte dem Antrag der Freien Bürger entsprochen werden, gebe es dazu eine attraktive Möglichkeit. Es handele sich bei diesem Antrag um eine Sport- und Freizeitanlage, bei der mit dem eigenen Körpergewicht "alle erdenklichen Muskelgruppen" trainiert werden könnten. Die von den Freien Bürgern favorisierte Anlage sei wetterfest, langlebig und wartungsarm gestaltet sowie aufgrund ihrer Bauart gegen Vandalismus geschützt.

Ganz in der Nähe des Mainufers haben die Freien Bürger noch etwas entdeckt, was ihre Aufmerksamkeit gefunden hat. Denn wenn es nach den Freien Bürger geht, soll die Nepomuk-Statue wieder im neuen Glanz erstrahlen. Seit über 281 Jahren befinde sich die lebensgroße Sandstein-Statue des Heiligen Nepomuk auf dem Gelände des Gasthofs "Zum Hirsch". "Der Erhalt von ortsprägenden Objekten wie diese Statue ist grundlegend für die Identifikation der Flörsheimer mit ihrer Geschichte", meinen die Freien Bürger. Aus diesem Grund sei es den Freien Bürger ein Bedürfnis, etwas gegen den maroden Zustand der Statue zu unternehmen. "Deshalb haben wir für die nächste Ortsbeiratssitzung Stadtmitte den notwendigen Antrag zur Restaurierung gestellt. Die stark verwitterte Sockelinschrift nennt die Stifter der Figur. An der Vorder- sowie Rückseite seien die Hochwassermarken von 1862, 1830 und zuoberst 1799 eingeritzt. "Wie man anhand der Figur sehen kann, sind Teile angebrochen und verwittert. Rundum sind auch dünne Risse zu sehen", beschreiben die Freien Bürger den Zustand der Statue. meh

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