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Flörsheim: In der Keltenstraße solles wieder ruhig werden

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Diese Aufnahme täuscht: Nicht immer geht es in der Keltenstraße so beschaulich zu. FOTO: privat
Diese Aufnahme täuscht: Nicht immer geht es in der Keltenstraße so beschaulich zu. © Privat

Sperrung der Einfahrt an der Frankfurter Straße kann nach Ansicht von CDU/GALF und dfb eine Entlastung bringen.

Weilbach -Was einst als verkehrsberuhigter Bereich geplant wurde, mit Hinweisschildern dokumentiert sowie mit der speziellen Gestaltung der Straßenfläche dann realisiert wurde, hat sich als Bumerang erwiesen. Durch die Keltenstraße fahren immer mehr Fahrzeuge - oft zudem mit überhöhter Geschwindigkeit, wie Anwohner beklagen -. die diesen Bereich als Schleichweg nutzen. Denn Staus in Zeiten des Berufsverkehrs an den Ampeln sind an der Tagesordnung. Manch ungeduldiger Autofahrer umfährt dann lieber die stockende Stelle.

Nun haben die drei Fraktionen CDU, GALF und dfb zur Lösung der problematischen Situation eine für sie logische Lösung gefunden, die nun ausprobiert werden soll. Die Verkehrssituation in der Keltenstraße sei von Anfang an problematisch gewesen, wie die Diskussion in der Verkehrskommission diese Woche gezeigt habe, erklärte CDU-Fraktionschef Marcus Reif, der selbst in Weilbach wohnt, für die drei Fraktionen. "Nicht wenige Fahrzeuge nutzen die Umfahrung von Stauungen durch die Ampelkreuzung auf der Frankfurter Straße in Weilbach in den Hauptverkehrszeiten, um über die Keltenstraße in Richtung Eddersheim oder über die Schulstraße in Richtung Flörsheim weiterzufahren. Gleiches lässt sich beobachten, wenn sich der Verkehr in der Raunheimer Straße staut, dass die Keltenstraße als Umfahrung dient", erläutert Marcus Reif die Lage.

Die Fraktionen von CDU, GALF und dfb schlagen nun "eine temporäre, zunächst auf ein Jahr befristete Sperrung der Einfahrt in die Keltenstraße von der Frankfurter Straße aus. Dies sei das Fazit aus der Diskussion in der Verkehrskommission über einen Initiativantrag der Freien Bürger (dfb) gewesen. Bei der Sitzung hatten einige Anwohner aus der Keltenstraße teilgenommen. "In Gesprächen mit weiteren Anwohnern in den letzten Tagen wurde klar, dass es eine große Mehrheit für die temporäre Sperrung gibt", erläuterte Marcus Reif.

Lösungsvorschlag für mehr Sicherheit

Die Keltenstraße sei ein verkehrsberuhigter Bereich, der mit heute 24 Häusern "für viele Familien mit kleinen Kindern ein neues Zuhause wurde", so Reif weiter. Die ursprüngliche Planung der Keltenstraße habe genau dieser Entwicklung gedient, "nämlich im verkehrsberuhigten Bereich Spielraum und Bewegungssicherheit für Kinder zu schaffen". Dass die Keltenstraße nun vielen Hundert Fahrzeugen am Tag als Abkürzung diene, führe unweigerlich zu einem Risiko für spielende Kinder in der verkehrsberuhigten Straße. Dass Tempolimits und Abstände nicht eingehalten werden, liege auch an diesem Charakter der Keltenstraße, die im oberen Bereich bewusst ohne Bürgersteige entwickelt worden sei, bezieht sich der CDU-Fraktionschef auf die einstige Planung. Gleiches sei in der Planung für den unteren Bereich, der nach Bau der Parkplätze am neuen Weilbacher Friedhof und dem Schließen noch vorhandener Baulücken nun angegangen werden wird, vorgesehen. Rathauschef Dr. Bernd Blisch (CDU) als Leiter der Ortspolizeibehörde habe in der Verkehrskommission "großes Verständnis für die Sorgen der Anwohner der Keltenstraße sowie im Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden auch Offenheit dafür signalisiert, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Marcus Reif. Der Verwaltungschef wolle "an einer Lösung der schwierigen Verkehrssituation mit allem Nachdruck arbeiten".

Die Fraktionen von CDU, GALF und dfb schlagen deshalb die Sperrung der Einfahrt in die Keltenstraße von der Frankfurter Straße aus für einen Zeitraum von zunächst einem Jahr vor "und bitten Bürgermeister Dr. Bernd Blisch in der Ortsbeiratssitzung in Weilbach am Montag, 2. Mai, um einen kurzen Bericht", erklärten die drei Fraktionen in einer Mitteilung. meh/red

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