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Flörsheim: Neue Teststelle am Mainufer

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So wie hier an einer Teststation von Preventim in Hattersheim gibt es nun weitere in Flörsheim. FOTO: kröner
So wie hier an einer Teststation von Preventim in Hattersheim gibt es nun weitere in Flörsheim. © Kröner

Außerdem wird im Wickerer Ortskern erneut eine Teststation "hochgefahren".

Flörsheim/Wicker -Wer Freunde besucht oder einen Restaurantbesuch plant, dessen Weg führt meistens an einer Corona-Teststation vorbei. Mit dem Auf und Ab der Pandemie-Wellen schwanken auch Angebot und Nachfrage für die Schnelltests. Momentan müssen Geimpfte ohne Booster beim Gaststättenbesuch ein negatives Testergebnis vorweisen. Diese Lage unterscheidet sich deutlich vom Herbst, als das kostenlose Testangebot zwischenzeitlich abgeschafft war. In Flörsheim sowie Hochheim gehen jetzt neue Teststellen in Betrieb.

Die Nachfrage an den Stationen sei auf einem relativ hohen Niveau, sagt Frederic Lanz, Geschäftsführer des Testanbieters Preventim. Eine Steigerung in Zusammenhang mit der Einführung der neuesten Corona-Regeln könne er jedoch nicht feststellen. Die Tatsache, dass mittlerweile auch Tests für Geimpfte und Genesene in der Gastronomie erforderlich sind, werde dadurch ausgeglichen, dass Personen mit Auffrischungsimpfung (Booster) von der zusätzlichen Testpflicht befreit wurden.

Preventim bietet seit Freitag eine neue Station in der Flörsheimer Altstadt an. Dort werden zwischen 14 und 20 Uhr Schnelltests im Hof des Restaurants "Riva", Obermainstraße 21, angeboten. Da es mehrere Gastronomieangebote in der Altstadt gibt, scheint eine Teststelle dort sinnvoll. Das ist jedoch nicht der einzige Grund: Wie Frederic Lanz erläutert, handelt es sich beim Angebot in der Nähe des Mainufers um Ersatz für die bisherige Anlaufstelle auf dem Rathausplatz. Bisher war aus einem Büro der Stadtverwaltung heraus getestet worden. Preventim nutzte das Büro eines Mitarbeiters, der im Homeoffice arbeitete. Dieser Raum stehe mittlerweile nicht mehr zur Verfügung, erklärt Lanz. Ein Angebot des Restaurantbetreibers für den neuen Standort habe er daraufhin gerne angenommen.

Nähe zur Gastronomie ist auch die Idee hinter einer Teststation in Wicker, wo es viele Straußwirtschaften gibt. Preventim hatte im vergangenen Jahr ein kleines Testzelt an der Kirchgartenstraße eröffnet, um Besuchern der Weinlokale eine Testmöglichkeit zu bieten. Nachdem die Tests Mitte Oktober vorübergehend kostenpflichtig wurden, sei dieses Angebot zusammen mit anderen Stationen abgebaut worden, erklärt Frederic Lanz. "Das wollen wir jetzt wieder hochfahren", so der Preventim-Chef. Es habe zudem bereits Nachfragen gegeben. Ab Freitag soll es an der Kirchgartenstraße 16 wieder tägliche Tests von 14 bis 20 Uhr geben.

In der Nachbarstadt Hochheim richtet Preventim ab Donnerstag erstmals eine Drive-in-Station im Königsberger Ring 2 c ein. Auf dem neu bebauten Areal gegenüber dem Hochheimer Marktgelände können Nutzer bis an die Teststelle heranfahren. Der neue Teststandort ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr und samstags sowie sonntags von 8 bis 20 Uhr in Betrieb. Bisher gibt es in der Wein- und Sektstadt nur ein fußläufig erreichbares Testangebot, das von einem anderen Anbieter in der Alten Malzfabrik betrieben wird.

Nach bisher noch nicht wissenschaftlich belegten Berichten soll ein Rachenabstrich bessere Nachweise der Omikron-Variante liefern. Frederic Lanz erklärt, dass Preventim an all seinen Stationen Rachenabstriche, tiefe Nasenabstriche und Abstriche der vorderen Nase anbiete. Letztere würden vor allem bei Kindern durchgeführt.

Kreisblatt-Mitarbeiter hatten beobachtet, dass in Flörsheim auch nur der Speichel im Mund abgestrichen wurde. Darauf angesprochen, erwidert Lanz, dass Tests im Mund zwar zulässig, aber nicht so von ihm gewünscht seien. Das Personal sei für Rachenabstriche geschult. sas

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