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Flörsheim: Rettungsdienste nehmen zu

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Für Krankentransporte und Rettungsdienste hat das DRK im Vorjahr mehr Stunden geleistet als zuvor. FOTO: dpa
Für Krankentransporte und Rettungsdienste hat das DRK im Vorjahr mehr Stunden geleistet als zuvor. © picture alliance / dpa

Rot-Kreuz-Aktive leisteten im Jahr 2022 über 9000 Stunden.

Flörsheim -Ohne freiwillige und gleichzeitig ehrenamtliche Helfer geht in vielen Bereichen nichts mehr. Egal ob Rotes Kreuz, Feuerwehr, technisches Hilfswerk, DLRG, Sport- und Kulturvereine oder Tafel-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: In diesen Bereichen gibt es meist keine gut dotierten Posten, sondern viel Engagement von Menschen, die einen großen Sinn darin sehen für die Gemeinschaft zu arbeiten. Selbstverständliche ist dies nicht. Auch nicht der ehrenamtliche Einsatz von Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in den Ortsverbänden. Denn dort, an der Basis der Hilfsorganisation, wird immens viel Arbeit geleistet.

Den Beweis dafür liefert das Flörsheimer Rote Kreuz mit seiner Statistik. Insgesamt 9091 ehrenamtliche Stunden haben die 25 aktiven DRK-Mitglieder des Flörsheimer Ortsvereins im vorigen Jahr 2022 mit Rettungs- und Sanitätsdiensten, Bereitschaftsabenden, Verwaltungs- sowie Senioren- und Jugendarbeit absolviert, wie Rot-Kreuz-Geschäftsführer Franz-Josef Eckert erläutert.

Dabei sei auch im dritten Corona-Jahr bei den Flörsheimer DRK’lern vor allem in den ersten Monaten manches anders als vor der Pandemie. Einige Veranstaltungen, und damit auch Sanitätsdienste, fielen nach wie vor aus. So entfielen im vergangenen Jahr sechs Prozent aller geleisteter ehrenamtlicher Arbeit auf die Sanitätsdienste, erklärt Eckert weiter. Vor der Pandemie seien es rund 15 Prozent gewesen. „Im Jahr 2022 haben sich die Stunden teilweise noch einmal anders verteilt“, präzisiert Geschäftsführer Franz-Josef Eckert. Er fügt dann hinzu: „Sanitätsdienste oder Seniorennachmittage konnten gerade in den ersten Monaten des Jahres nicht oder nur eingeschränkt stattfinden.“

Auch die Blutspende-Termine waren - wie auch in den Corona-Jahren zuvor - ausgefallen. Allerdings, so Franz-Josef Eckert, nicht mehr aufgrund der Corona-Pandemie. Der Blutspendedienst, bei dem das DRK Flörsheim die Blutspende-Veranstaltungen als Dienstleister unterstützt, habe auf den sanierungsbedingten Ausfall des Gallus-Zentrums als Veranstaltungsort verwiesen. Die Blutspendedienst gGmbH sehe sich, so erklärt Eckert weiter, nicht in der Lage, einen anderen geeigneten Ort innerhalb von Flörsheim zu finden.

Deutlich mehr Stunden als vor der Pandemie haben die DRK’ler erneut im Bereich Krankentransport und Rettungsdienst geleistet. Mit 283 sogenannten Hintergrundrettungsdienst-Einsätzen habe dieser Bereich im vergangenen Jahr mit 22 Prozent maßgeblich zu den Tätigkeiten des Ortsvereins beigetragen. Vor der Corona-Pandemie, im Jahr 2019, seien es nur acht Prozent gewesen.

Der Hintergrund-Rettungsdienst sei in der noch immer anhaltenden Corona-Situation bedeutsam: „Zu Einsätzen im gesamten Main-Taunus-Kreis rücken wir mit unseren Helfern in kürzester Zeit aus“, erläutert Franz-Josef Eckert. meh

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