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Flörsheim. Varisano übernimmt Hospiz

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Das war einmal: Christa Hofmann (4. v. li.) stellte vor 15 Jahren den Mitgliedern des Vereins „Lebensbrücke“ sowie Interessierten die Pläne für den Hospiz-Bau vor. archivFOTO: nietner
Das war einmal: Christa Hofmann (4. v. li.) stellte vor 15 Jahren den Mitgliedern des Vereins „Lebensbrücke“ sowie Interessierten die Pläne für den Hospiz-Bau vor. archiv © Hans Nietner

Einrichtung ist nun Teil eines großen kommunalen Gesundheitsverbundes.

Flörsheim -Seit Jahresbeginn ist das Hospiz Lebensbrücke in Flörsheim Teil des Varisano-Gesundheitsverbundes. Damit erweitert der größte Gesundheitsverbund der Region sein Angebot für die Bürgerinnen und Bürger. Stefan Schad, einer der beiden Varisano-Geschäftsführer, sieht in der Erweiterung um das etablierte Hospiz einen großen Gewinn. Die Initiatorin und langjährige Geschäftsführerin, Christa Hofmann, habe mit dem Hospiz „Lebensbrücke“ einen wertvollen Platz für schwerstkranke Menschen geschaffen, „die einer palliativen Versorgung bedürfen.“ Schon wenn man das Gebäude betrete, merke man: „Hier zählt jeder Mensch“, so Schad weiter. Daher passe das vom Hospizverein „Lebensbrücke“ erbaute und erfolgreich geführte Hospiz, „das von vielen Menschen aus unserer Region unterstützt und mitgetragen wird, auch gut zu uns und wir freuen uns, dass wir das Lebenswerk von Christa Hofmann und ihrem Team fortführen dürfen“, erklärte der Geschäftsführer weiter.

Die komplette Einbindung in den Varisano-Verbund sei im Laufe des Jahres geplant, um sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizes „bestmöglich mitzunehmen“, wie auch die notwendigen administrativen Einbindungen von - unter anderem - IT, Abrechnung sowie das Corporate Design aufbauen zu können. Geschäftsführer Stefan Schad hieß diese Woche, nachdem die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Winterurlaub zurückgekehrt sind, das neue Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter-Team willkommen und stellte Varisano vor. Das Team bleibe in seiner Größe wie gehabt bestehen. Christa Hofmann leite bis September die Geschäfte, bevor sie sich dann in den wohlverdienten Ruhestand verabschiede. Bereits jetzt werde nach einer Nachfolge gesucht, um einen guten Übergang zu ermöglichen.

Die Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH operieren seit November 2021 unter der gemeinsamen Dachmarke mit der Bezeichnung Varisano. Die Varisano-Kliniken Frankfurt-Main-Taunus betreiben als Verbund und gemeinnützige Gesellschaft die Kliniken an den Standorten Bad Soden, Hofheim und Frankfurt-Höchst, Gesundheits-Fachschulen sowie eine Seniorenresidenz (Eppstein). Mit insgesamt rund 1500 Betten und 3800 Mitarbeitern sind sie der größte kommunale Klinikverbund in der Region. Allerdings arbeitet der Gesundheitsverbund stark defizitär, wie viele Einrichtungen der Klinik- und Gesundheitsbranche. red/meh

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