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Er sieht noch nicht schwarz bei der DJK Flörsheim: Trainer Hans Richter.

Fußball

Richter baut auf guten Ansätzen auf

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Dass seine Mannschaft zum Saisonstart zwei Niederlagen kassieren könnte, hatte Hans Richter einkalkuliert. Die beiden 1:2-Pleiten zeigten dem Fußball-Trainer von DJK Flörsheim aber, dass sein Team in der Verbandsliga Mitte doch mithalten kann.

Nach der Auftaktniederlage im Derby bei Germania Schwanheim und dem folgenden 1:2 in Langenaubach freut sich der Trainer mit seiner Mannschaft nun auf das erste Heimspiel am Sonntag gegen den FSV Fernwald.

Ab 15 Uhr haben die Flörsheimer auf dem heimischen Kunstrasenplatz an der Hauptstraße nichts zu verlieren. Schließlich punktete der Gegner Fernwald bisher perfekt. Beim 4:1 gegen Kinzenbach und dem 4:3 gegen Waldbrunn erzielten Raffael Szymanski und Neven Vujica zusammen sechs der acht Fernwälder Treffer. Platz zwei für den FSV Fernwald steht im krassen Gegensatz zu Rang 14 für die DJK Flörsheim.

„Nach dieser mehr als durchwachsenen Vorbereitung mussten wir punktemäßig von einem solchen Saisonstart ausgehen. Wir wurden aber nicht mit 4:0 oder 5:0 nach Hause geschickt, sondern haben immer mitgehalten“, stellt Richter klar. Beim Derby in Schwanheim sei es die Anfangsphase mit einem zu schwachen Zweikampfverhalten gewesen, die der DJK einen 0:2-Rückstand einbrockte. „Danach haben wir gut reagiert und auf 1:2 verkürzt. Sogar der Ausgleich wäre noch drin gewesen“, resümierte Richter. Auch in Langenaubach geriet das Team erst mit 0:2 in Rückstand, um dann loszulegen. „Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir nach einer taktischen Umstellung besser gespielt und hätten sicher noch das 2:2 machen können“, analysiert Richter das zweite 1:2 innerhalb von vier Tagen.

Damit seine Mannschaft nun nicht mehr nur eine Halbzeit lang auf Augenhöhe mithält, „sondern vielleicht mal 60 oder gar 90 Minuten“ (Richter), fordert der Trainer die Grundlagen von seinen Spielern: „Wir haben Moral bewiesen und immer weiter gemacht. Jetzt müssen wir die nächste Situation so annehmen und nicht wie das Kaninchen vor der Schlange stehen.“

Mut macht den Flörsheimern vor allem die Rückkehr der defensiven Leistungsträger Pascal Hertlein und Yassin Nefes. Ersterer fehlte zuletzt aus beruflichen Gründen, Nefes war nach seiner Gelb/Roten Karte gegen Schwanheim in Langenaubach gesperrt. „Wir haben mehr Optionen und müssen schauen, dass wir die starke Offensive des Gegners stoppen. Zudem müssen wir auch selbst mutiger nach vorne spielen. Sonst nimmst du wieder nichts mit“, erklärt Richter. Weil auch die Massfeller-Brüder Pierre und Daniel nach ihren Verletzungen ins Training einstiegen, ist die Grundstimmung bei Richter positiv. „Die beiden werden gegen Fernwald noch keine Rolle spielen“, stellt er klar. Trotzdem baut er auf den Leistungen der ersten Spiele auf und blickt mit einer immer besser werdenden Personalsituation optimistisch in die Zukunft. Vielleicht klappt es ja im Premieren-Heimspiel gegen Fernwald mit dem ersten Punktgewinn.

(awo)

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