Früher bis zu 40 Mann fürs Sprungtuch

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Diese Tragödie gilt als Geburtsstunde des Sprungtuchs: Am 4. März 1878 brach in Wien ausgehend von einem Tanzsaal ein Großbrand aus, ein Tuch zur Rettung kam zum Einsatz.

Diese Tragödie gilt als Geburtsstunde des Sprungtuchs: Am 4. März 1878 brach in Wien ausgehend von einem Tanzsaal ein Großbrand aus, ein Tuch zur Rettung kam zum Einsatz. Drei Jahre später wurden beim Brand des Wiener Ringtheaters mit Hilfe des Sprungtuchs 130 Personen vom Balkon des Gebäudes gerettet. Danach wurde das Ausland auf dieses Rettungsgerät aufmerksam. Das „Wiener Sprungtuch“ gilt somit als Vorreiter der heutigen „Sprungretter“. Das Segelleinen-Tuch mussten bis zu 40 Mann halten. Es gab auch Rettungsschläuche und Rutschtücher, über die Personen in Not gleiten konnten. In den 70er Jahren wurde erstmals ein „Sprungbalg“ eingesetzt, unter dem sich ein Luftpolster bildete. Sprungpolster kommen in Liederbach seit Anfang der 2000er-Jahre zum Einsatz.

( wein)

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