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In der Philipp-Reis-Straße haben bereits Bauarbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes begonnen.

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Dank Glasfaser schneller im Gewerbegebiet surfen

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Ohne Internet geht nichts mehr: Für die Firmen im Gewerbegebiet ist es wichtig, dass dies so leistungsfähig wie möglich ist. Deshalb soll das Glasfasernetz ausgebaut werden.

Die geographische Lage sowie die gute Anbindung an das Straßennetz sind nicht mehr die wichtigsten Kriterien, wenn es um die Neuansiedlung von Firmen geht. Fast noch wichtiger ist es den Unternehmen, dass sie über sichere und hochleistungsfähige Internetverbindungen für ihre Rechner verfügen. Dafür müssen die entsprechenden technischen Voraussetzungen in den Gewerbegebieten geschaffen werden.

Die Frage von ansiedlungswilligen Firmeninhabern nach der Existenz eines Glasfasernetzes in den Städten gehört inzwischen zum Alltag der Wirtschaftsförderung. So wird in Hattersheim dieses Thema ebenfalls ganz groß geschrieben. Verläuft in den kommenden Wochen alles glatt, so wird die Kommune bald in den Gewerbegebieten ein Hochgeschwindigkeitsnetz für Internetverbindungen vorweisen können.

Kein Wunder, sind doch heutzutage alle Betriebe in irgendeiner Art und Weise auf schnelle Internetverbindungen angewiesen. Der Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, Alexander Schwarz, wird bei Gesprächen mit Unternehmensvertretern immer auch mit dem Thema Glasfasernetz konfrontiert. Die Nachfrage ist also vorhanden, das Angebot aber noch nicht. Deshalb wirbt nun die Stadt Hattersheim für einen zügigen Netz-Ausbau in den Gewerbegebieten. Denn schließlich stelle dies für Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar und Hattersheim werde als Wirtschaftsstandort für die Zukunft gestärkt.

Wenn sich in den nächsten acht Wochen eine ausreichende Anzahl von Firmen für die Installation eines Anschlusses meldet, will die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser in Kürze mit den Arbeiten für ein komplett neues Glasfasernetz beginnen. Die Gebäude der Gewerbebetriebe sollen dann direkt an ein Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden werden. „Die angebotenen Bandbreiten reichen von 200 Mbit s bis 10 Gigabit pro Sekunde, jeweils sowohl im Down- als auch im Upload“, erläuterte dazu Bürgermeister Klaus Schindling (CDU) auf Anfrage unserer Zeitung.

Jeder Kunde wird dann separat an einen neu errichteten Hauptverteiler angeschlossen, so dass, unabhängig von der Nutzungsintensität der Nachbarn, die maximale in Auftrag gegebene Internetgeschwindigkeit permanent verfügbar sein soll. Neben der stabilen und schnellen Datenübertragung bietet die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser außerdem verschiedene Telefonie-Lösungen, womit noch bestehende ISDN-Telefonanlagen oder Voice over IP (VoIP) weitergenutzt werden könnten.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Business-Talk“ findet am Donnerstag, 22. März, von 8 bis 9.30 ein sogenanntes Unternehmerfrühstück zum Thema Glasfaserausbau im Bürogebäude an der Philipp-Reis-Straße 2 (Betriebskantine im Erdgeschoss) statt. Dazu sind interessierte Firmenvertreter eingeladen.

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