In voller Pracht sind diese Pflanzen in den Kübeln an der Frankfurter Straße zu bewundern. FOTO: Stadtverwaltung Hattersheim
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In voller Pracht sind diese Pflanzen in den Kübeln an der Frankfurter Straße zu bewundern.

Stadtbild

Hattersheim: Bunte Hingucker im Stadtbild

Die Gestaltung von Pflanzkübeln mit vielen Blumen ist aber nicht unumstritten.

Hattersheim -Von auswärtigen Besuchern gibt es oft Lob für die Verschönerungsaktionen, manche Hattersheimer sind ebenfalls voll des Lobes. Die Rede ist vom Stadtbild, das sich in den vergangenen Jahren stark verändert hat. Nicht nur große, mit Blumen bepflanzte Kübel sind damit gemeint, sondern außerdem öffentliche Flächen, die ebenfalls mit Blumen farbig gestaltet wurden, zieren zum Beispiel die Ortseingänge in den Stadtteilen, die Frankfurter Straße oder die Brücke am Hessendamm. Dennoch ist nicht alles, was blüht und grünt, deshalb gleich insgesamt gut angesehen. So gab es etliche kritische Stimmung zu den Neupflanzungen. Damit wurde es ein kommunalpolitisches Thema und prompt kam es zugleich zu Nachfragen bei der Verwaltung durch Anfragen der Stadtverordnetenfraktionen von Grünen und SPD. Die Anfragen an den Magistrat drehten sich hauptsächlich um die Fragen, ob die neuen Pflanzen im Stadtbild auch für Insekten und vor allem Bienen ein Gewinn sind oder es nur reine Zierpflanzen der Optik wegen sind, für Insekten keinen großen Wert haben. Die Antwort des Magistrats war eindeutig: Ein Großteil der neuen Pflanzen sei nicht bienen- oder insektenfreundlich, sondern einfach schön anzusehen. Dazu kommt, dass der Bauhof bei den Pflanzungen zugleich darauf geachtet hat, dass es keinen großen Pflegeaufwand gibt. Eine bei der Stadt angestellte Gärtnerin hatte in Absprache mit der Verwaltung die Pflanzen ausgesucht und dabei auch Blumen aus eigener Zucht verwendet.

Nach den Planungen über die Pflanzenzusammenstellung im letzten Winter wurden nun von der Blumenscheune Abt aus Zeilsheim im Mai circa 4000 Sommerblumen - wie beispielsweise Zauberglöckchen, Eisbegonien, Sonnenblumen, Salbei, Zinnien, Studentenblumen, Zier-Süßkartoffeln und Geranien - geliefert. "Die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner haben sie in unterschiedlichen Varianten geschmackvoll an den verschiedenen Standorten gepflanzt", lobt eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Dazu seien außerdem noch die winterharten Cannas (Indisches Blumenrohr) in einige Beete gesetzt worden.

Die Verwaltung gibt folgende Standorte für die neuen Bepflanzungen an: In Eddersheim wurde das Beet an der Pestkapelle sowie am Fahrbahnteiler Neckarstraße neu gestaltet. In Okriftel arbeiteten die Bauhof-Mitarbeiter am Beet am Buswendeplatz Sindlinger Straße und nahmen sich der Pflanzkübel an der Mainstraße sowie am Friedhof an und verschönerten die Verkehrsinsel Mainstraße am Ortseingang ebenfalls mit einem Blumenbeet. In der Kernstadt Hattersheim wurden die Beete am Hessendamm, an der Voltastraße (Mühlenkreisel) neu gestaltet. Zudem wurden die Pflanzkübel an der Kreuzung Hessendamm/Mainzer Landstraße sowie die Pflanzkästen Frankfurter Straße/Hessendamm neu mit Blumen bestückt. "Mit viel Wasser und Dünger - und natürlich Pflege - haben sich die Kübel und Beete in bunte Hingucker verwandelt, die schon von weitem leuchten", teilte die Sprecherin der Verwaltung weiter mit. Das von Bürgermeister Klaus Schindling (CDU) initiierte Projekt "Blühendes Hattersheim" werde sehr positiv von der Bevölkerung aufgenommen und begleitet. "Wir freuen uns über Rückmeldungen und sind immer dankbar für Ideen zur Gestaltung. Für die Pflanzung im nächsten Frühjahr werden auch schon Vorschläge gesammelt. Ich bin begeistert, wie die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner mit den Pflanzungen in diesem Jahr wieder so ein wunderbar einladendes Entree geschaffen haben. Sie haben sich viel Mühe gegeben mit der Auswahl der farbenfrohen Blumen wie auch der kreativen Gestaltung an den verschiedenen Orten", erläuterte Verwaltungschef Klaus Schindling. meh

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