Noch ohne schmückendes Beiwerk zeigt sich dieser Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz am Alten Posthof. Gestern wurde der Baum aufgestellt. FOTO: Stadt Hattersheim
+
Noch ohne schmückendes Beiwerk zeigt sich dieser Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz am Alten Posthof. Gestern wurde der Baum aufgestellt.

Kultur

Hattersheim: Ein Lichtblick in tristen Zeiten

Bauhof-Mitarbeiter installieren bereits die Weihnachtsbäume sowie Teile der Weihnachtsbeleuchtung.

Hattersheim -Das geht jetzt ziemlich schnell: Nur rund zweieinhalb Wochen dauert es noch, bis der erste Adventssonntag auf dem Kalender steht. Vorher gibt es noch einige Gedenktage, die sogar gar nicht zur fröhlichen Vorweihnachtszeit passen. Der Volkstrauertag wird am Sonntag (14. November) begangen, danach folgen der Buß- und Bettag (17. November) sowie der Totensonntag (21. November). Eine Woche später kann dann der erste Advent (28. November) gefeiert werden. Warum diese Aufzählung? Weil bereits seit Tagen die Weihnachtsvorbereitungen in Hattersheim in vollem Gange sind. Bereits im Oktober waren die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs nämlich in vorweihnachtlicher Mission unterwegs und haben an vielen Stellen in der Stadt die Weihnachtsbeleuchtung angebracht.

Wie schon in den vergangenen Jahren wurde der Marktplatz erneut festlich geschmückt. Auch der Alte Posthof und der Nassauer Hof wurden für die Adventszeit wieder mit Lichterketten versehen. Zusätzlich wurde die Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr wie im Vorjahr angekündigt in den Stadtteilen Eddersheim und Okriftel erweitert. Nun sollen ab dem ersten Adventssonntag auch in der Neckarstraße in Eddersheim sowie in der Rheinstraße in Okriftel weihnachtliche Sterne an den Straßenlaternen leuchten, teilte die Stadtverwaltung mit. Nachdem einige Jahre an der Weihnachtsbeleuchtung gespart werden musste, weil kein Geld dafür in der Stadtkasse sowie beim Gewerbeverein vorhanden war, reklamierten vor allem Geschäftsinhaber in der Innenstadt sowie in den Stadtteilen, dass die Weihnachtsbeleuchtung in der Adventszeit wichtig für die Stimmung bei der Kundschaft sei und deshalb installiert werden sollte. Die Atmosphäre fehle einfach in der Innenstadt, wenn es draußen früh dunkel werde. Die Forderungen waren vor der Corona-Pandemie erhoben worden, in der Zwischenzeit sind viele Geschäftsleute froh, dass ihr Appell gefruchtet hat. Denn auch der Weihnachtsmarkt fiel bekanntlich der Corona-Pandemie zum Opfer. Das, was als gemütlicher Teil der Vorweihnachtszeit gedacht war, gab es nicht. Für manche Hattersheimer war es schwer zu verstehen, dass der Weihnachtsmarkt nicht in seiner üblichen Form ausgetragen werden konnte.

Für vorweihnachtliche Stimmung sollen nun aber auf jeden Fall die Weihnachtstannen sorgen, die in allen Stadtteilen aufgestellt wurden, wie die Verwaltung mitteilte. Gestern machte der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz den Anfang. Weitere Bäume sind im Nassauer Hof, im Alten Posthof, auf dem Eddersheimer Lindenplatz sowie am ehemaligen Rathaus und auf dem Kirchplatz in Okriftel platziert. In den kommenden Wochen erhalten die Bäume dann noch ihren festlichen Schmuck.

In dieser tristen Jahreszeit, in der außerdem die Corona-Infektionszahlen leider wieder anstiegen, sei es besonders wichtig, positive Symbolbilder zu zeigen, meinte Bürgermeister Klaus Schindling (CDU). Der Rathauschef wies darauf hin, dass die leuchtenden Sterne in diesem Jahr erstmals auch in den beiden Stadtteilen Eddersheim und Okriftel gezeigt werden können. Die Lichter sowie die Tannenbäume sollen in der Adventszeit die Vorfreude auf Weihnachten erhöhen. meh

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare