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Hattersheim: Für die Liberalen beginnt die „Freiheit vor Ort“

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Unter anderem zwei liberale Urgesteine waren in diesem Jahr beim Sommerfest der Hattersheimer FDP dabei (v. re.): Der ehemalige FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Gerhardt und der Hattersheimer FDP-Fraktionschef Dietrich Muth.
Unter anderem zwei liberale Urgesteine waren in diesem Jahr beim Sommerfest der Hattersheimer FDP dabei (v. re.): Der ehemalige FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Gerhardt und der Hattersheimer FDP-Fraktionschef Dietrich Muth. © Privat/FDP Hattersheim

FDP-Ortsverband feiert sein 50-jähriges Bestehen und lobt sich selbst für eine positive Stadtentwicklung.

Hattersheim -In einer Mitteilung weisen die Freidemokraten auf die Gründung ihres Hattersheimer Ortsverbandes vor einem halben Jahrhundert hin. Norbert Reichert, Vorsitzender der Hattersheimer FDP, geht darin auf die Historie des Ortsverbandes ein. So heißt es in der Erklärung der Liberalen: „Am 6. Dezember 1972 wurde der FDP Ortsverband Hattersheim gegründet. Seitdem vertreten seine Mitglieder erfolgreich liberale Überzeugungen wie solide Finanzen, wirtschaftliche Förderung und die Schaffung von Chancengleichheit für ein freiheitliches und eigenverantwortliches Leben. Die praktische Umsetzung dieser Überzeugungen findet sich in zentralen Themen wie beispielsweise der Einrichtung des ersten Ärztehauses in Hattersheim, der Etablierung einer offenen Jugendarbeit, der Gründung einer Musikschule, der Schaffung eines Seniorenbeirats und der Einrichtung von Krippenplätzen.“ In all den Jahren seit der Gründung des FDP-Ortsverbandes hätten die Freidemokraten sowohl „in der Regierung wie auch in der Opposition immer solide Finanzen im Fokus gehabt und sich darauf auswirkende Vorhaben unterstützt oder hinterfragt“.

Mit der im Jahr 2016 getroffenen Entscheidung eine Koalition mit CDU und FW einzugehen, habe die FDP „die Chance der Gestaltung einer positiven wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung für unsere Stadt genutzt und können seither auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung in den letzten Jahren zurückblicken“, erklärt Norbert Reichert weiter.

Für die Zukunft sehen die Liberalen darüber hinaus „auch die Notwendigkeit einer attraktiveren und nachhaltigen Stadtentwicklung“. Dabei setzen „wir nicht nur auf eine ökologische, sondern auch auf eine wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Gerne nutzen wir - nach den Corona-Einschränkungen der letzten Jahre - wieder unseren regelmäßig stattfindenden liberalen Stammtisch, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und die aktuell anstehenden Themen weiterzuentwickeln“, meint der FDP-Vorsitzende.

„Seit nunmehr 50 Jahren haben wir die Freiheit, unsere politischen Grundsätze mit Leben zu erfüllen“, erläuterte Norbert Reichert weiter und meint damit wohl den Hattersheimer Ortsverband. Daher stehe das Jubiläum unter dem Motto „Freiheit beginnt vor Ort“.

In diesem Zusammenhang weist der Liberale auf einen Arbeitskreis hin: „Die Freien Demokraten in Hattersheim haben, um Impulse für die richtige Stadtentwicklung zu setzen, einen Arbeitskreis für die Themen Bauen und Verkehr eingerichtet, der Anregungen aus der Bürgerschaft aufnimmt und in die politische Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung und im Magistrat einbringt.“ Ein Thema treibe die FDP dabei besonders um: „Wie kann die Hattersheimer Innenstadt gestaltet werden, um sie als attraktiven Lebensmittelpunkt für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu erhalten und zu fördern?“ Dem FDP-Arbeitskreis sei von der Idee einer durchgehenden Fußverkehrszone vom Marktplatz bis in die Frankfurter Straße berichtet worden. „Aber ist das auch im Interesse der Anwohner und Gewerbetreibenden?“, fragt Reichert. Und wenn man den Fußverkehr zwischen der Innenstadt und der Frankfurter Straße attraktiver machen wolle, dann gebe es ein Problem, nämlich den Hessendamm, der als Hauptverkehrsstraße nach Okriftel mitten durch die angedachte Fußverkehrszone verlaufe. „Wie soll man mit diesem Hindernis für einen zusammenhängenden Innenstadtraum umgehen“, fragt sich der FDP-Vorsitzende, der auf Lösungsvorschläge hofft. meh

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