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Hattersheim: „Gute Bildung ist das beste Rüstzeug“

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Minister Axel Wintermeyer präsentierte den Fünftklässlern der Heinrich-Böll-Schule einen Gutschein. Jeder neuen Klasse spendiert das Land Hessen die Gutscheine im Wert von 250 Euro.
Minister Axel Wintermeyer präsentierte den Fünftklässlern der Heinrich-Böll-Schule einen Gutschein. Jeder neuen Klasse spendiert das Land Hessen die Gutscheine im Wert von 250 Euro. © Staatskanzlei Hessen Wesbaden

Staatskanzlei-Chef besucht die Heinrich-Böll-Schule und weist auf „Bildungskick“ hin.

Hattersheim -Eine längere Zeit haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte gelitten. Denn die Corona-Pandemie hat jede Bildungseinrichtung durcheinander gewirbelt. Ob Schüler, Lehrer oder Eltern: Alle wurde mit den Erfordernissen konfrontiert, die durch die Pandemie entstanden waren. Die Diskussionen über Luftreiniger, Maskenpflicht auf dem Pausenhof, Präsenzunterricht und die Testpflicht sind ja vor noch nicht allzu langer Zeit geführt worden. Nun kann auf einen hoffentlich ruhigeren Herbst gehofft werden, auch wenn manches Lehrer-Kollegium dem mit bangen Blicken entgegen sieht. Nun gab es dazu Hinweise von allerhöchster Stelle. Denn alljährlich besuchen hessischen Minister zum Beginn des Schuljahres die Bildungseinrichtungen. Im Gepäck ist dann meist ein Förderbescheid oder eine Förderzusage dabei. Das war nun an der Heinrich-Böll-Schule nicht anders. Denn der Chef der hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU), gab sich in der einstigen Rosenstadt die Ehre und begrüßte bei der Aufnahmefeier an der Heinrich-Böll-Schule die Fünftklässler.

Wintermeyer betonte, dass eine „gute Bildung“ immer noch das beste Rüstzeug sowie das Fundament für ein erfolgreiches persönliches und berufliches Leben sei. Der dienstälteste Staatskanzlei-Chef in der Bundesrepublik hatte nette Worte für die Jugendlichen parat: „Ich wünsche Euch allen heute einen guten Start in einen neuen Lebensabschnitt auf der weiterführenden Schule. Das ist ein Schritt, der prägt. Eure Eltern und die Lehrer an der Heinrich-Böll-Schule werden Euch dabei begleiten und unterstützen. Von Seiten der Hessischen Landesregierung sage ich zu, dass wir weiterhin engagiert in die Bildung investieren.“ Axel Wintermeyer ging zudem auf das Thema Digitalisierung ein und wies darauf hin, dass Hessen vor einem Jahr das Programm „Löwenstark - der Bildungskick“ gestartet habe. Das Land investiere dafür 150 Millionen Euro an Förderungen. Die Digitalisierung an den Schulen solle vorangebracht werden. Dazu seien 440 Millionen Euro für den Ausbau der digitalen Bildungsstruktur zur Verfügung gestellt worden. „Hier an der Heinrich-Böll-Schule wurden von diesen Mitteln beispielsweise etwa 300 Tablets und digitale Tafeln für jedes Klassenzimmer angeschafft“, erläuterte der Minister. Ein Großteil der Schulen in Hessen sei mittlerweile an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen. Der Anschluss der Heinrich-Böll-Schule an dieses Netz erfolge in diesem Jahr, sagte Wintermeyer.

Auch zum Thema Planstellen hatte der Staatsminister entsprechende Zahlen parat. Den wachsenden Anforderungen an Schulen begegne das Land schon seit einigen Jahren mit einem kontinuierlichen Ausbau der Lehrerstellen: Im neuen Schuljahr besuchen insgesamt 787 000 Kinder und Jugendliche die hessischen Schulen. Dem stünden 55 680 Lehrerstellen gegenüber. Dies sei ein Allzeithoch. Abschließend betonte Wintermeyer, dass die Landesregierung wisse, dass gerade die Kinder von der Pandemie, den Schulschließungen und Lockdowns besonders betroffen waren. „Deshalb hat unser Ministerpräsident zugesagt, dass wir die Schulen möglichst offen halten und Präsenzunterricht durchführen wollen. Auch Masken an den Schulen können nur das wirklich letzte Mittel sein. Richtschnur allen Handelns ist dabei immer die Gesundheit der jungen Menschen und die ihres Umfeldes.“ meh/red

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