Für den Aufenthalt am Mainufer in Eddersheim gibt es keine besonderen Vorschriften. Mit steigenden Temperaturen könnte es aber dort eng werden.
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Für den Aufenthalt am Mainufer in Eddersheim gibt es keine besonderen Vorschriften. Mit steigenden Temperaturen könnte es aber dort eng werden.

Corona-Krise

Hattersheim: Kontrollen sollen helfen, dass es am Mainufer nicht zu eng wird

Spaziergänger und Radler halten sich fast alle vorbildlich an die Pandemie-Vorschriften.

Hattersheim -Schon bevor die aktuellen Lockerungsschritte in Aussicht gestellt wurden, zog es viele Menschen aufgrund des schönen Wetters nach draußen. In Hattersheim erfreuen sich unter anderem die Mainufer der Stadtteile Eddersheim und Okriftel großer Beliebtheit bei Spaziergängern und Radfahrern. Die Stadt lässt Grünanlagen kontrollieren, sieht derzeit aber keinen Bedarf für zusätzliche Maßnahmen aufgrund der sonnigen Witterung.

"Die warmen und sonnigen Tage seit Ende Februar führen dazu, dass es die Menschen nach draußen zieht", lässt die Verwaltung auf Nachfrage des Kreisblatts erklären. Auch in Hattersheim seien viele Bürgerinnen und Bürger in den Außenbereichen anzutreffen. Dies gelte vor allem an Wochenenden und an den Nachmittagen. Angesichts dieser Entwicklung sei nicht auszuschließen, dass es an manchen Stellen im öffentlichen Raum eng werden könnte. Kontrollen sollen dabei helfen, dies zu vermeiden. Die städtische Ordnungsbehörde sei täglich und besonders an den Wochenenden im Einsatz, um beliebte Treffpunkte wie Parkanlagen und öffentliche Plätze zu kontrollieren.

Die Häufigkeit und die Orte der Kontrollen seien wegen des schönen Wetters aber nicht speziell aufgestockt worden. Es werde schon seit einiger Zeit vermehrt kontrolliert, heißt es aus dem Rathaus.

Sperrungen sind nicht erforderlich

"Es ist sehr erfreulich, dass die Ordnungspolizei bisher nur wenige, vereinzelte Vergehen gegen die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie feststellen konnte", erklärt Bürgermeister Klaus Schindling (CDU). Die Hattersheimer würden sich vorbildlich verhalten, Abstand halten und Masken tragen, sofern dies vorgeschrieben sei. Bisher seien keine Menschenansammlungen aufgefallen, die aktuell nicht erlaubt sind. Selbst auf den Spielplätzen und vor Eiscafés werde auf Abstand und Maske geachtet. Sperrungen und andere Einschränkungen von Außenanlagen wie etwa den Mainwiesen seien deshalb nicht erforderlich, erläutert der Verwaltungschef.

Wie geht es mit der Weintheke weiter?

Es gibt Bereiche im Stadtgebiet, in denen Masken in der Öffentlichkeit getragen werden sollten. Diese Vorgaben gelten jedoch schon seit einigen Monaten. So ist der Mund-Nasen-Schutz etwa beim Besuch des Wochenmarktes vorgeschrieben. Ansonsten gilt eine Empfehlung für die Nutzung von Gesichtsmasken beim Aufenthalt in mehreren Fußgängerzonen. Betroffen sind die Frankfurter Straße, der Bereich vom Markt bis zur katholischen Kirche sowie das Einkaufszentrum am Schokoladenviertel.

Für den Aufenthalt entlang des Mainufers gibt es bislang keine besonderen Vorgaben. Spielplätze sind weiterhin geöffnet. Bewirtete Anlaufstellen wie die Okrifteler Uferbar bleiben derzeit allerdings geschlossen. Nichts Neues kann die Stadt zur Wiedereröffnung des Eddersheimer Weinprobierstandes sagen. Nachdem die privaten Organisatoren der Weintheke den bisherigen Platz neben dem Pavillon am Eddersheimer Mainufer aufgeben mussten, stellte die Stadt Unterstützung in Aussicht. Dabei ging es um die Suche nach einem Standort, an dem der Ausschank genehmigt werden könnte. 2019 hatte sich ein Anwohner des Mainufers beschwert. Im Vorjahr war der Stand aufgrund der Corona-Pandemie keine Option. Wie es weiter geht, bleibt abzuwarten. Die Stadt hat zumindest keine neuen Erkenntnisse zu diesem Thema zu vermelden. sas

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