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Hattersheim: Mesut Cetin bleibt dem Mainufer treu

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Mit diesem Spielplatz am Okrifteler Mainufer verbindet SPD-Kandidat Mesut Cetin Kindheitserinnerungen. FOTO: kröner
Mit diesem Spielplatz am Okrifteler Mainufer verbindet SPD-Kandidat Mesut Cetin Kindheitserinnerungen. © Kröner, Sascha

Der SPD-Bürgermeisterkandidat erzählt, welcher der drei Stadtteile für ihn "perfekt" ist.

Okriftel -Die Wahl eines persönlichen Lieblingsortes fällt Mesut Cetin nicht schwer. Der Bürgermeisterkandidat der SPD sieht seinen Lebensmittelpunkt am Okrifteler Mainufer. Die enge Verbindung des Sozialdemokraten zu den Grünflächen am Fluss ist seit seiner Kindheit dokumentiert. Auf alten Familien-Videos sei zu sehen, wie er als Zweijähriger mit einem Fahrrad den Uferweg entlang fährt, erzählt der türkischstämmige Wahlkämpfer. Heute ist Mesut Cetin 34 Jahre alt und verbindet immer noch viele schöne Erinnerungen mit den Flächen am Fluss.

Ausgangspunkt für die Begeisterung des Okriftelers ist der Spielplatz in der Jahnallee. Dort hat sich seit Cetins Kindheit einiges verändert. Spielgeräte wurden erneuert oder ersetzt. Geblieben ist jedoch die Aussicht auf den Main, die man von den Schaukeln und Klettergerüsten genießen kann. Wegen der Nähe zum Main sei dies immer sein Lieblingsspielplatz gewesen, sagt der SPD-Mann. Dort habe er mit seinen Eltern, seinem Bruder und seiner Schwester viel Zeit verbracht. Vom Spielplatz seien sie zu Spaziergängen in Richtung Wäldchen aufgebrochen und hätten die Gegend erkundet. Oft sei die Familie auch mit der Fähre zur Kelsterbacher Mainseite übergesetzt. Mittlerweile wiederhole er diese Ausflüge mit seinen eigenen Kindern, sagt Mesut Cetin. Der Kandidat ist Vater einer fünf Jahre alten Tochter und eines neun Monate alten Sohnes. "Wir haben fast alle Spielplätze schon besucht", erklärt Cetin. Mit seiner Tochter habe er auch schon die Fähre genutzt.

Als er älter wurde, gewannen andere Bereiche des Mainufers für Mesut Cetin an Bedeutung: Von der Kindheit bis in die Jugend habe er beim FC Germania Okriftel Fußball gespielt, berichtet der 34-Jährige. Sein Vater habe ihn als kleinen Jungen auf dem Sportplatz am Main zum Training angemeldet. Der Kandidat ist sich sicher, dass ihm diese Beschäftigung gut getan hat. "Sport unterstützt die soziale Entwicklung", meint Mesut Cetin, der dem Verein viele Jahre treu blieb. "Die Jugendabteilungen habe ich alle durchgespielt", so der Kommunalpolitiker. Den Wechsel in die Erste Mannschaft habe er jedoch nie vollzogen, weil zu diesem Zeitpunkt sein Studium bevorstand. Der Okrifteler hat ein Ingenieursstudium abgeschlossen. Seine berufliche Richtung habe nahe gelegen, erinnert sich Cetin. Technische Dinge hätten ihn schon immer interessiert. So habe er beispielsweise in seiner Freizeit Motorräder und Rasenmäher repariert. Einmal habe er aus zwei kaputten Rasenmähern einen funktionierenden gemacht, sagt der Tüftler, der sein Hobby zum Beruf machte. Seit 2016 hat Mesut Cetin eine Festanstellung bei einem großen Autohersteller. Daneben arbeitet er noch als selbstständiger Kraftfahrzeug-Sachverständiger. Doch auch zwischenmenschliche Arbeit ist dem Kandidaten nicht fremd. Sein Praktikum in den Behindertenwerkstätten des Schlockerhofes bezeichnet der Okrifteler als Erfahrung für das Leben. Die Schicksale, denen man dort begegnet, seien beeindruckend gewesen. "Das hat mir persönlich und menschlich viel gegeben", sagt Mesut Cetin.

Trotz beruflicher Verpflichtungen und Wahlkampf ist der SPD-Mann dem Okrifteler Mainufer treu geblieben. Die Spielplatzbesuche mit seinen Kindern wolle er sich nicht nehmen lassen, sagt Cetin. Auch den Fußball habe er nie ganz aufgegeben. Durch den Mannschaftssport hätten sich viele Freundschaften entwickelt, die bis heute andauern, erzählt der Wahlkämpfer. Einmal im Jahr treffe er sich auf dem Bolzplatz vor dem Germania-Gelände mit alten Kameraden für einen Kick. Für Mesut Cetin steht fest: Freiwillig würde er aus Okriftel nie wegziehen. Denn der Hattersheimer Stadtteil sei "die perfekte Kleinstadt". sas

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