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Hattersheim: Partei lobt Nathalie Ferko für ihren Wahlkampf

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Bürgermeister-Kandidatin Nathalie Ferko bekam von den Grünen-Mitgliedern viel Zustimmung für ihre Themen im Wahlkampf. FOTO: kröner
Bürgermeister-Kandidatin Nathalie Ferko bekam von den Grünen-Mitgliedern viel Zustimmung für ihre Themen im Wahlkampf. FOTO: kröner © Kröner, Sascha

Bündnis 90/Die Grünen nutzen die Mitgliederversammlung für einen Rückblick, eine Vorschau und mehrere Ehrungen.

Hattersheim -Ganz unspektakulär begann die Mitgliederversammlung des Hattersheimer Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen. Es wurden nämlich zunächst langjährige Mitglieder geehrt. Klaus Arnold, Lothar Hornung sowie der langjährige Fraktionssprecher Winfried Pohl können auf mindestens 25 Jahre politischen Engagements bei den Grünen zurückblicken, Reinhard Odey sogar auf über 40 Jahre. Vorstandsmitglied Karin Schnick würdigte das Engagement der Jubilare im Namen des Ortsverbands und bedankte sich für die Unterstützung in den vergangenen Jahren.

Ein besonderer Dank ging an Grünen-Fraktionsvorsitzende Nathalie Ferko, "die durch ihren sehr engagierten Bürgermeister-Wahlkampf Grünen Themen wieder zu mehr Aufmerksamkeit verholfen hat", wie die Partei mitteilte. Ferko hatte 8,35 Prozent der Wählerstimmen erhalten. Die Mitglieder hätten es begrüßt, so heißt es in der Mitteilung der Partei weiter, dass besonders die Themen Klima- und Umweltschutz von den beiden Konkurrenten in ihr Wahlprogramm aufgenommen wurden. Nun hoffen die Grünen, "dass nun aus schönen Worten auch tatsächlich Taten werden". Nach den Berichten des Vorstands sowie der Fraktion über die Arbeit der Gremien gab es dann eine rege Aussprache. Eines der Ergebnisse der Diskussion: Durch Aktionen und Veranstaltungen sollen Bürgerinnen und Bürger besser über städtische Vorhaben informiert und in die Diskussionen darüber eingebunden werden. "Zur Vorbereitung werden in Arbeitsgruppen lokale Themen, wie Mobilität und Stadtbegrünung, aber auch globale Themen, allen voran die Klimakrise, aufbereitet", berichtet Grünen-Vorstandsmitglied Henning Eller.

Doch es ging nicht nur um Politik bei der Mitgliederversammlung. Damit die Geselligkeit nicht zu kurz komme, laden die Grünen auch in diesem Sommer wieder zu den offenen Treffen unter dem Motto "Grüne im Grünen" ein. Und für die Zeit des "Stadtradelns" im September soll erneut eine Fahrradtour angeboten werden, die Lothar Hornung, als Kapitän des Teams "Grün radelt", gemeinsam mit dem Grünen-Stadtverordneten Stefan Ehrecke planen wird.

Zurück zu den Ehrungen für langjährige Parteimitglieder. Zwei Personen sind dabei als besonders prägend für die Arbeit der Grünen zu nennen: Winfried Pohl und Reinhard Odey, Winfried Pohl hatte als Nachrücker für Klaus Arnold die Grünen-Fraktion viele Jahre geprägt. Mitten in einer Legislaturperiode wurde ihm 2014 von Hedi Bender der Fraktionsvorsitz übertragen und bis zu seinem Ausscheiden 2021 hat er die Fraktion organisiert und als Sprecher nach außen vertreten. "In dieser Zeit hat er immer wieder eine nachhaltige und nachvollziehbare Stadtentwicklungspolitik angemahnt. Eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung, die alles einschließt, die Verkehrsprobleme mindert, Aufenthaltsqualität steigert, soziale Strukturen festigt und Ökologie schützt, lagen und liegen ihm immer noch am Herzen. Das durch seine Initiative von den Grünen ausgearbeitete 50-Punkte-Programm zur Sanierung des städtischen Haushalts wurde 2012 in die Rot-Grüne Koalition eingebracht und war Grundlage der Schutzschirm-Maßnahmen", erläutert der Vorstand in seine Mitteilung weiter. Pohl habe frühzeitig die nachrückende Generation in die Fraktions- und Parteiarbeit eingebunden.

Das an Erfahrungen bei und mit den Grünen "älteste" Mitglied wurde für 40 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt. Reinhard Odey. Der Okrifteler sei bereits Grüner gewesen, als es die Hattersheimer Grünen noch gar nicht gegeben habe, erklärte der Vorstand. Im Dezember 1981 sei Odey in die Partei eingetreten, habe alle Höhen und Tiefen auch als langjähriger Stadtverordneter erlebt und sei "stets auch als Krisenmanager der Fels in der Brandung" gewesen. red/meh

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