Das Rosarium wurde vor 19 Jahren eröffnet.
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Das Rosarium wurde vor 19 Jahren eröffnet.

Neue Pachtverträge

Rosarium soll renoviert und neu gestaltet werden

  • Niklaus Mehrfeld
    VonNiklaus Mehrfeld
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So mancher Blumenfreund hatte schon die Befürchtung, dass das Rosarium seinem Ende entgegensieht. Aber wie es aussieht, sind diese Befürchtungen überflüssig.

So mancher Blumenfreund hatte schon die Befürchtung, dass das Rosarium seinem Ende entgegensieht. Aber wie es aussieht, sind diese Befürchtungen überflüssig. So kann jedenfalls eine Antwort des Magistrates auf einen Stadtverordnetenbeschluss ausgelegt werden. Sicher ist: Es muss und soll eine fünfstellige Summe ins Rosarium investiert werden, dessen Zustand sich in den vergangenen Jahren verschlechtert hat. Da ist es mit einer aufwendigeren Pflege nicht getan. Einige der Bauwerke, die von den Rosen umrankt werden, müssen erneuert werden. Zudem ist für einen Teilbereich an eine Neugestaltung gedacht.

Die Stadtverordneten hatten bereits im Juli beschlossen, dass der Magistrat dafür sorgen sollte, „den Fortbestand des Rosariums in seiner heutigen Form zu sichern und den parkähnlichen Charakter zu erhalten“. Zum anderen sollten gegebenenfalls „geplante Veränderungen und Kosten“ den Stadtverordneten vorgelegt werden, damit diese dann darüber beraten und beschließen können. Außerdem, so heißt es in dem Stadtverordnetenbeschluss weiter, solle die „Bedeutung des Rosariums als einen wohnortnahen Freizeit- und Erholungsort“ deutlich herausgestellt werden.

Wie der Magistrat berichtete, sollen noch in diesem Jahr mit den Grundstückseigentümern des Rosariums neue Pachtverträge abgeschlossen werden. Die Regionalpark Rhein Main Pilot GmbH bereite dazu die Verträge vor.

Bei einem Treffen mit den Eigentümern sei besprochen worden, dass die neuen Verträge mit einer längeren Laufzeit vereinbart werden sollen. Auf Wunsch der Grundstückseigentümer werde in den Verträgen aber ein Sonderkündigungsrecht für den Fall eingeräumt, „dass sich während der Laufzeit der Pachtverträge die baurechtlichen Voraussetzungen“ in dem Gebiet ändern sollten. Damit möchten die Eigentümer des Grund und Bodens sich nicht die Möglichkeit verbauen, bei einer Ausweisung als Baugebiet die Areale nicht verkaufen zu können, weil die Pachtverträge sie daran hindern würden.

Die Vertreter der Regionalpark GmbH hätten bei dem Gesprächstermin mit den Grundstücksbesitzern erklärt, dass kurzfristig „erhebliche Investitionen“ für die nun bereits 19 Jahre alte Parkanlage notwendig seien. Dies sei eben auch nur bei einem längeren Zeitraum der Pachtverträge mit den Grundflächeneigentümern vertretbar.

Derzeit, so berichtete der Magistrat weiter, betragen die Unterhaltungskosten 76 000 Euro pro Jahr. An Investitionen wäre eine Summe von 66 500 Euro notwendig. Der größte Teil des Geldes müsse für den Neubau der Pyramide sowie für ein neues Teich-Geländer verwendet werden. Zur Diskussion stehe zudem der Rückbau von einem Drittel der Fläche in Form einer Umgestaltung. So zum Beispiel könne eine extensive Blumenwiese angelegt werden. Weitergehende Planungen seien aber erst dann möglich, wenn alle neuen Pachtverträge vorliegen würden.

(meh)

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