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SG DJK meldet mit 1034 eine Rekord-Mitgliederzahl

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Stoßen auf einen guten Start ins neue Jahr an (v. li.): die SG DJK-Vorsitzenden Christian Klein und André Bienek. FOTO: kröner
Stoßen auf einen guten Start ins neue Jahr an (v. li.): die SG DJK-Vorsitzenden Christian Klein und André Bienek. © Kröner, sascha

Die Sportgemeinschaft ist gestärkt aus der Pandemie hervorgegangen und startet mit einigen positiven Nachrichten in das neue Jahr.

Hattersheim -Mit positiven Nachrichten und einer neuen Führungsspitze ist die Sportgemeinschaft (SG) DJK gestern ins neue Jahr gestartet. Der 33. Neujahrsempfang des Sportvereins habe etwas auf sich warten lassen, stellte der Co-Vorsitzende André Bienek fest. Genau genommen sind drei Jahre vergangen, seit sich die Mitglieder zum letzten Mal zum Jahresauftakt im Gemeindezentrum St. Barbara versammelten - eine Folge von Corona, die die DJK mit anderen Vereinen teilt. Was die Hattersheimer Sportgemeinschaft jedoch nicht mit vielen Vereinen gemeinsam hat, ist ihre beachtliche Mitgliederzahl. Der Verein sei „gut und gestärkt“ aus der Pandemie gekommen, berichtete Bienek und verkündete einen Rekord: 1034 Mitglieder seien mittlerweile bei der SG DJK gemeldet, darunter 600 Kinder und Jugendliche.

André Bienek ist das neue Gesicht im DJK Führungsteam - noch frischer als das angebrochene Jahr, denn der 36-Jährige wurde erst auf der Jahreshauptversammlung am Donnerstag zum Vorsitzenden gewählt. Die Vereinsspitze teilt sich Bienek mit dem 50 Jahre alten Christian Klein, der den Posten des Co-Vorsitzenden bereits vor zwei Jahren übernahm. Bienek trat 2010 in die DJK ein und bezeichnet sich als „passionierten Leichtathleten“. Seit 2018 war er Kassierer. Auf der Jahreshauptversammlung hat er die Ämter mit dem Co-Chef Martin Grasser getauscht, der ab sofort die Vereinskasse verwaltet. Als wichtiges Ziel nannte Bienek den Erhalt des Sportplatzes im Karl-Eckel-Weg „auf einem guten und zeitgemäßen Stand“.

Die Sanierung der Sportanlage ist schon seit einigen Jahren Thema. Gestern überbrachte Bürgermeister Klaus Schindling (CDU) positive Nachrichten zum Stand der Pläne. Der Verwaltungschef versprach den Sportlern eine „ordentliche und gute Anlage“, die bis zum April 2024 fertig werden soll. Vor allem den Leichtathleten der DJK sollen die geplanten Änderungen zugute kommen. Konkret ist vorgesehen, den Rasenplatz und die Laufbahn zurückzubauen und zu erneuern. An Stelle der Aschenbahn sollen Läufer künftig über eine moderne Tartanbahn sprinten. Die Hochsprunganlage wird ebenfalls modernisiert und für den Stabhochsprung erweitert. Außerdem sollen Voraussetzungen für Diskus- und Speerwurf geschaffen werden. Mit Nachdruck an der Umsetzung der Pläne zu arbeiten, ist der Stadt auch wichtig, um vereinbarte Fördermittel zu erhalten. Eine zweckgebundene Förderung der Sportplatzsanierung in Höhe von 1,8 Millionen Euro kann noch in diesem Jahr abgerufen werden.

Die Einrichtung der Baustelle wird zu Einschränkungen rund um den Sportplatz führen. Schindling kündigte jedoch an, dass die Stadt eine Sperrung von Hartplatz und Kunstrasen vermeiden wolle. Das Corona-Testzentrum auf dem angrenzenden Parkplatz vor der Stadthalle müsse beiseite Rücken, um Flächen für den Baubetrieb frei zu machen.

Wenn die Sportanlagen im kommenden Jahr auf dem neuesten Stand sind, soll es mit den Vereinsräumen weiter gehen. Schindling erinnerte daran, dass ein neues Sportfunktionsgebäude zum Gesamtplan für den Karl-Eckel-Weg gehört. Der Neubau soll zwischen dem heutigen Hartplatz und dem Kunstrasen stehen und sich am gerade im Bau befindlichen Funktionsbau des FC Eddersheim orientieren. Aufgrund der Nähe zum Schwarzbach und der damit zusammenhängenden Hochwassergefahr soll auch das künftige Hattersheimer Vereinsheim auf Stelzen stehen. sas

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