Theater ohne Drehbuch

Das klassische Theater kennt jeder: Ein mehr oder weniger bekanntes Stück wird mit Rollen besetzt und interpretiert. Beim Improvisationstheater Kurz-Form-Chaos, das am morgigen Sonntag, 1.

Das klassische Theater kennt jeder: Ein mehr oder weniger bekanntes Stück wird mit Rollen besetzt und interpretiert. Beim Improvisationstheater Kurz-Form-Chaos, das am morgigen Sonntag, 1. Februar, 18 Uhr, sowie am Samstag, 21. Februar, 20 Uhr, im Posthofkeller gastiert, läuft es jedoch ein wenig anders: Anfang, Ende und Ausgang einer Szene sind völlig unbekannt – der Akteur betritt die Bühne, ohne zu wissen, was geschehen wird.

Genau das macht den Reiz aus, denn kein Drehbuch hat vorab den Ablauf und die Dialoge festgelegt. Alle Szenen entstehen nämlich ungeprobt aus dem Moment heraus: Die Fantasie, Spontanität und Kreativität der Spieler lassen aus dem Nichts heraus kleine und große, lustige und traurige, ernste oder absurde Geschichten entstehen. Auch das Publikum sitzt beim Improtheater nicht nur ruhig auf seinen Plätzen, sondern ist Teil des Ganzen: Durch kleine Regieanweisungen hat der Zuschauer die Möglichkeit die einzelnen Szenen mitzugestalten.

Durch die Fantasie, Spontanität und Kreativität der Spieler entstehen aus dem Nichts heraus lustige und traurige, ernste oder absurde Geschichten, die das Publikum begeistern! Die Improtheatergruppe Kurz-Form-Chaos hat sich mittlerweile über die Grenzen Darmstadts einen Namen gemacht: Die große Gruppe zeichnet sich durch ein breites Spektrum an Charakteren aus. Die Spieler der Gruppe probieren gerne etwas aus und experimentieren mit verschiedenen Spielformaten wie Poetry-Slam, Krimis und viel Musik. Beim Mainzer Improfestival hat die Gruppe den Publikumspreis gewonnen. Für die beiden Auftritte im Posthofkeller gibt es noch Karten, entweder an der Abendkasse oder unter der Adresse derporsthofkeller.de. Der Eintritt kostet 18,60 Euro.

(hk)

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