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Das Gelände am Stadtweiher ist ein sehr beliebtes grünes Kleinod. Doch auch hier müssen in den nächsten Wochen zehn Bäume gefällt werden, darunter fünf Bergahorne, teilt die Stadt mit.

78 Bäume werden neu gepflanzt

Totes und krankes Gehölz in Hattersheim muss weichen

Sie sind morsch oder von Pilzen befallen: Dies sind die Gründe, warum im Stadtgebiet in der nächsten Zeit zahlreiche Bäume gefällt werden müssen. Die gute Nachricht: Es werden mehr Gehölze neu gepflanzt.

Insgesamt 69 Bäume stehen derzeit auf der Liste der Baumfällungen, die jetzt für den Herbst und im Winter im Stadtgebiet vorgesehen sind. Betroffen davon sind 45 Bäume in Hattersheim, 20 in Okriftel und 4 in Eddersheim. Im Gegenzug sind als Ersatz für die wegfallenden Gehölze 78 Neupflanzungen geplant.

Die Fällungen seien im Wesentlichen das Ergebnis der Baumkontrollen, die die Stadt in regelmäßigen Abständen durchführen lässt. „In der Regel sind die Bäume morsch oder haben Pilzbefall, andere wiederum sind bereits abgestorben“, erklärt das Presseamt zu den Gründen für die Fällung der Bäume.

Am Steinweg in Okriftel müssen sechs Kugelrobinien gefällt werden, weil Asphaltschäden im intensiv genutzten Fuß- und Radweg beseitigt werden sollen. In der Weiheranlage in Hattersheim werden insgesamt zehn Bäume gefällt, davon fünf Bergahorne.

Doch nicht jeder Baum wird nachgepflanzt, da an manchen Orten trotz Fällung ein dichter Bestand vorhanden ist. In diesem Herbst werden auch ältere Lücken geschlossen. Im Haidebirnbaumweg werden 15 und in der Santa-Catarina-Allee neun Bäume neu gesetzt. Im Kelten-Park werden weitere sechs „frainetto“- Eichen gepflanzt, die mit dem Standort besser zurechtkommen.

Zu den 78 Neupflanzungen gehören auch elf halbstämmige Obstbäume am Ortseingang von Okriftel nahe der Mainstraße. Die Bäume lassen sich nicht nur leichter beernten, sondern sind auch robuster bei Trockenheit.

Die Artenauswahl ist weit gestreut. Seit etlichen Jahren werden bei Neu- und Nachpflanzungen Bäume berücksichtigt, die nicht unbedingt einheimisch sind, aber mit den Herausforderungen des Klimawandels besser klarkommen.

(red)

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