Auf der Rückseite des Rathauses wird mit Hilfe einer Einhausung in den nächsten Monaten ein Außenaufzug installiert.
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Auf der Rückseite des Rathauses wird mit Hilfe einer Einhausung in den nächsten Monaten ein Außenaufzug installiert.

Stadtverwaltung

Hochheim: Aufzug-Einbauverzögert sich erneut

Lange Lieferzeiten sind einer der Gründe für die Verspätung bei der geplanten barrierefreien Zugangsmöglichkeit.

Hochheim -Zwei Umzüge werden in der Innenstadt bewerkstelligt. Während das Bürgerbüro von seinem derzeitigen Standort an der Alten Malzfabrik ins Erdgeschoss des Rathauses, Burgeffstraße 30, wechselt, zieht das Corona-Testzentrum aus der Wiesbadener Straße in die frei gewordene Alte Malzfabrik. Das Bürgerbüro bleibt geschlossen. Ab Montag empfangen die Mitarbeiter die Besucher am neuen Standort.

Die Integration des Bürgerbüros in das Rathaus sei durch den Umbau des Verwaltungsgebäudes möglich geworden, teilt die Verwaltung mit. Das Rathaus war im vergangenen Jahr umfangreich saniert worden. Im Rahmen der rund 2 Millionen Euro teuren Maßnahme wurden unter anderem der Brandschutz verbessert und Leitungen erneuert.

Das Hochheimer Corona-Testzentrum solle vom Haus der Vereine in der Wiesbadener Straße in das bisherige Bürgerbüro ziehen, weil die Abstandsregeln dort besser einzuhalten seien. Das Gebäude Alte Malzfabrik 1 könne durch einen Vordereingang betreten und durch einen Hintereingang wieder verlassen werden, heißt es auf Nachfrage des Kreisblatts aus dem Rathaus. Dadurch gebe es weniger Begegnungen als im Haus der Vereine, wo den Besuchern nur ein Eingangsbereich zu Verfügung stand.

Während der Umzug von Stadtbüro und Testzentrum im Zeitplan ist, verzögert sich eine weitere Neuerung im sanierten Rathaus: Der ursprünglich bereits für das Vorjahr geplante Einbau eines Aufzuges an den Verwaltungssitz lässt immer noch auf sich warten. Im Oktober hatte Bürgermeister Dirk Wetstedt (FDP) erklärt, dass sich die Installation des Außenaufzugs bis in den Mai verzögere. Im nächsten Monat wird der Lift allerdings noch keine Rathausbesucher befördern. Wie der städtische Pressesprecher Dirk Krams erläuterte, fangen die Vorbereitungen für den Anbau bald an. Zuerst müsse ein Betonsockel gegossen werden, auf dem die spätere Stahleinhausung des Fahrstuhlschachts stehen soll. Diese Vorarbeiten müsse die Stadt gesondert von der Installation des Fahrstuhls ausschreiben. Außerdem hätten lange Lieferzeiten zur Verzögerung des Aufzugs beigetragen. Krams erwartet, dass bis zur Umsetzung noch einige Wochen vergehen. Die Verwaltung hoffe, dass der Lift, der alle Stockwerke vom Erdgeschoss bis zum zweiten Obergeschoss verbindet, im Spätsommer oder frühen Herbst fertig wird. sas

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