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Hochheim: Beharrlicher Kämpfer fürden Schutz des Sonntags

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Die Bundesvorsitzende Beate Schwittay gratuliert Thomas Diekmann zur Wiederwahl als KAB-Diözesanvorsitzender. FOTO: KAB DV Limburg
Die Bundesvorsitzende Beate Schwittay gratuliert Thomas Diekmann zur Wiederwahl als KAB-Diözesanvorsitzender. FOTO: KAB DV Limburg © KAB DV

Mitglieder wählen Thomas Diekmann erneut zum KAB-Diözesanvorsitzenden.

Hochheim -Während des diesjährigen Diözesantages der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Diözesanverband Limburg, dem höchsten beschlussfassenden Gremium der KAB, wurde Thomas Diekmann, langjähriger Vorsitzender der KAB Hochheim, mit überwältigender Mehrheit der Delegierten aus allen Ortsvereinen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.

Der wiedergewählte Thomas Diekmann bedankte sich anschließend für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und versprach, sich auch zukünftig dafür einzusetzen, dass die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung eine "unüberhörbare Stimme der Kirche in der Arbeitswelt und eine Stimme der Arbeitswelt in der Kirche bleibt", formulierte der Hochheimer.

Außerdem wird sich Diekmann weiterhin für den im Grundgesetz verankerten Schutz der Sonntage als arbeitsfreie Tage einsetzen. In diesem Bereich ist Thomas Diekmann bekanntlich in den vergangenen Jahren immer wieder beharrlich, offensiv und streitlustig gegenüber Politik und Einzelhandel aufgetreten. Daneben liegen dem alten und neuen Diözesanvorsitzenden nach eigener Aussage weitere Themen, wie etwa "ein guter Mindestlohn" sowie die Realisierung des bedingungslosen Grundeinkommens, am Herzen.

Eingeleitet wurde der Diözesantag von einem Grundsatzreferat der Bundesvorsitzenden Beate Schwittay aus Köln. Die Vorsitzende stellte den letztjährigen Grundsatzbeschluss der KAB-Deutschland "Wertvoll arbeiten - menschenwürdig statt prekär" vor. Schwerpunkt dieses Papiers ist der Blick auf prekäre Beschäftigungsverhältnisse und die Auswirkungen, insbesondere auf die soziale Sicherheit im Alter sowie die Einschränkungen an der gesellschaftlichen Teilhabe.

In diesem Zusammenhang sieht die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung dringenden Handlungsbedarf, diese prekären Arbeitsverhältnisse so zu verändern, dass ein gutes Leben ermöglicht und Altersarmut verhindert wird, erläuterte Schwittay. red

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