Die Schüler der Berufsfachschulklasse O 3 bekamen auf dem Gelände des Antoniushauses ihre Abschlusszeugnisse überreicht. FOTO: Privat
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Die Schüler der Berufsfachschulklasse O 3 bekamen auf dem Gelände des Antoniushauses ihre Abschlusszeugnisse überreicht.

Bildung

Hochheim: "Das vergangene Schuljahrwar sehr stressig"

Schüler der beruflichen Schulen am Antoniushaus feiern ihre Abschlüsse.

Hochheim -An der Edith-Stein-Schule ging ein durch die Corona-Pandemie geprägtes Schuljahr zu Ende: Die Schülerinnen und Schüler der beruflichen Schulen am Antoniushaus konnten ihre Abschlüsse feiern. Etwa 45 von ihnen verlassen die Edith-Stein-Schule, um ein Studium, eine Ausbildung oder in einem Berufsbildungswerk zu beginnen. Andere streben ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme an oder werden eine Werkstatt für behinderte Menschen besuchen.

Insgesamt 19 Schüler wechseln innerhalb der Edith-Stein-Schule in eine weiterführende Schulform; 24 Schulabgänger verlassen gleichzeitig das Internat des Antoniushauses, "mit einem weinenden und einem lachenden Auge", so Internatsleiter Georg Theisen. "Freut Euch nun auf den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt mit seinen neuen Herausforderungen." Die jungen Erwachsenen bekamen in der Kapelle von den Klassenleitungen ihre Zeugnisse überreicht.

Matthias Stumpf, der Leiter der Edith-Stein-Schule, freute sich für die Absolventen und lobte deren Durchhaltevermögen. Er wisse, wie sehr die vielen Probleme, ob schulisch oder auch privat, einigen zugesetzt haben: "Ohne zu übertreiben kann ich sagen, dass das letzte Schuljahr für unsere Schüler und Schülerinnen sehr anstrengend und stressig war." Bereits etwas früher vor Schuljahresende waren neun Schüler der Fachoberschule verabschiedet worden, die nun die Schule mit der Fachhochschulreife im Gepäck verlassen konnten.

Bereits etwas früher vor Schuljahresende waren neun Schüler der Fachoberschule verabschiedet worden, die die Schule mit der Fachhochschulreife im Gepäck verlassen. "Eine Tür schließt sich, aber viele neue Türen erscheinen und hinter mancher warten Aufregendes, Ungeahntes und vor allem : weitere Türen", ermunterte Abteilungsleiter Jens Claußnitzer die Abgänger. "Die Welt, in die wir sie heute entlassen, ist im Wandel. In einem Wandel, dessen Geschwindigkeit keiner seriös vorhersagen kann. Sie werden konfrontiert werden mit Dingen, die es heute noch nicht gibt. Mit Entwicklungen, die Hoffnung machen, aber auch solchen, die Angst verbreiten. Hoffen Sie nicht. Haben Sie keine Angst! Bereiten sie sich vor, lernen sie. " In früheren Reden habe er häufig etwas vom Tempo der Digitalisierung erzählt. Aus heutiger Sicht sei das eines der kleineren Probleme. Es scheine so, als wäre die Zukunft etwas dunkler geworden und als stünden unendlich viele Aufgaben vor den Absolventen. "Wenn es aber stimmt, dass wir im tätig sein, im Schaffen, im Lösen von Problemen, im gemeinsamen Voranschreiten unser Glück finden können, dann ist mir für ihr Glück nicht bange, denn es gibt für jeden von ihnen genug zu tun." red

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