Diese Lions Club-Mitglieder haben Corona-Schutzimpfungen für diejenigen organisiert, die sich wegen eingeschränkter Mobilität oder wegen Sprachbarrieren nicht selbst darum kümmern konnten (v. li.): Facharzt Veit Kappen, Lions-Präsident Alexander von Renz und Amtsleiterin Sigrid Wolf. FOTO: Privat/von Renz
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Diese Lions Club-Mitglieder haben Corona-Schutzimpfungen für diejenigen organisiert, die sich wegen eingeschränkter Mobilität oder wegen Sprachbarrieren nicht selbst darum kümmern konnten (v. li.): Facharzt Veit Kappen, Lions-Präsident Alexander von Renz und Amtsleiterin Sigrid Wolf.

Pandemie

Hochheim: Die meisten wollten Biontech

300 Personen kamen zu den verschiedenen Impfterminen des Lions Club.

Hochheim/Flörsheim -Mit dieser Aktion war der Lions Club Hochheim-Flörsheim sehr erfolgreich: Der Club hatte die Durchführung von fast 300 Corona-Impfungen organisiert. In der vergangenen Woche hat der Lions Club auf dem Wochenmarkt seinen fünften Termin für Corona-Schutzimpfungen angeboten. Zu diesem Impftermin kamen rund 100 Interessierte, die sich wahlweise mit den Wirkstoffen von Biontech oder Johnson & Johnson impfen lassen wollten.

Weit über die Hälfte der zu Impfenden kamen zum zweiten Mal, kaum jeder Zehnte wählte Johnson & Johnson, um mit nur einer Impfung den vollen Schutz zu erlangen. Obwohl kurz zuvor die Impfempfehlung für Jugendliche durch das Robert-Koch-Institut ausgesprochen worden war, hatten die unter 18-Jährigen einen ähnlich geringen Anteil ausgemacht, zog Veit Kappen, der als Facharzt für Innere Medizin und Facharzt für Arbeitsmedizin die Impfungen leitete, ein Resümee.

Seine ersten beiden Impftermine hatte der Lions Club bereits zu Beginn der Schulferien in Hochheim und Flörsheim angeboten. Obwohl diese auf dem Hochheimer Wochenmarkt sowie in den Flörsheim Kolonnaden zur Haupteinkaufszeit angeboten worden waren, hatten sich zu diesen beiden Terminen in Summe kaum 100 Impflinge eingefunden.

Auf rund hundert Impfungen kam auch das Hochheimer Rathaus, das mit dem Lions Club Kontakt aufgenommen und gemeinsam zwei weitere Impftermine organisiert hatte. "Wir hatten bereits eine Bestandsaufnahme gemacht, wo noch Impfbedarf besteht" berichtet Sigrid Wolf, die Amtsleiterin für Jugend, Senioren und Soziales. "So wussten wir von über 50 Bürgerinnen und Bürgern, die als Geflüchtete in privaten Unterkünften leben und von Senioren, die von den mobilen Impfteams bislang nicht erreicht worden waren." Eigentlich habe man einen Sammeltermin zum Hattersheimer Impfzentrum im Kastengrund organisieren wollen, dann aber von den Aktivitäten des Lions Clubs in der Wein- und Sektstadt erfahren. Dies sei ein Segen gewesen und habe wirklich sehr geholfen, meinte Sigrid Wolf, die mit den Kollegen einen Transport nicht mehr organisieren musste. meh/red

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