Das Angebot für eine Kanufahrt auf dem Main, wie hier bei einem Ferienspiel-Termin, gehört zu den Freizeitbetätigungen von Kindern und Jugendlichen. Archiv-Foto: Nietner
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Das Angebot für eine Kanufahrt auf dem Main, wie hier bei einem Ferienspiel-Termin, gehört zu den Freizeitbetätigungen von Kindern und Jugendlichen. Archiv-Foto: Nietner

Politik

Hochheim: Ein großer Fragenkatalog für denSportentwicklungsplan

Das Freizeitverhalten hat sich in vielen Bereichen entscheidend geändert. Dazu soll eine Bestandsaufnahme gemacht werden. Die Sportvereine im Stadtgebiet werden ebenso befragt.

Hochheim -Wird in der Wein- und Sektstadt über das Thema Sport gesprochen, so werden meistens die ortsansässigen Sportvereine, das Hallenbad, die Platzanlage des Hochheimer Tennisclubs sowie die im Entstehen begriffene Tennisakademie genannt. Doch das ist nicht alles. Denn die sportlichen Betätigungen sind vielfältiger geworden. Die Grenzen zwischen Freizeit-, Breiten- und Wettbewerbssport sind insoweit fließend geworden, als es keine feste Rangfolge mehr gibt. So gilt es beispielsweise aus medizinischen Gründen als vorteilhaft, wenn sich nicht nur Kinder und Jugendliche wegen der Mobilisierung der Motorik sportlich betätigen, sondern vor allem ebenso ältere Menschen.

So ist es denn kein Wunder, dass sich der Magistrat mit dem Thema Sport auseinandersetzt. Die Thematik stelle nämlich auch die Kommunen vor immer neue Herausforderungen, heißt es dazu in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Im Vordergrund stehe dabei die Frage, welche Prioritäten im Bereich Sport und Bewegung in der Kommune gesetzt werden müssen, um " mittel- bis langfristig allen Bürgerinnen und Bürgern ein attraktives sportliches Angebot unterbreiten zu können", heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Stadt Hochheim möchte daher die verschiedenen Sport- und Bewegungsräume für die Zukunft fit machen. Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, dass der Magistrat einen Sportentwicklungsplan für die Wein- und Sektstadt erstellt und dann der Stadtverordnetenversammlung vorlegt. Mit der Erarbeitung dieses Planes wurde das Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) in Trier beauftragt.

Ein erster Teilbereich beschäftigt sich mit einer detaillierten Bestandsaufnahme der Strukturen des Sports in Hochheim. Dafür sollen in Kürze alle Hochheimer Sportvereine einen Fragebogen zum Thema Sport und Bewegung erhalten. Der Fragenkatalog befasst sich mit den unterschiedlichsten Themen, wie beispielsweise den Sportangeboten der Vereine, den vorhandenen Sport- und Bewegungsräumen oder mit den Bedürfnissen und Anforderungen an die städtischen Sporteinrichtungen.

Die Befragung der Sportvereine sei daher ein sehr wichtiger Baustein bei der Erstellung des Sportentwicklungsplanes. Mit einer möglichst großen Beteiligung will die Stadtverwaltung eine objektive Grundlage "für die künftigen Entscheidungen rund um den Bereich Sport und Bewegung schaffen". Daher bittet die Stadtverwaltung die Hochheimer Sportvereine um eine rege Beteiligung. In den nächsten Tagen sollen die Fragebögen den Vereinen postalisch zugestellt werden, kündigte die Verwaltung an. red/meh

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