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Hochheim: "Ein Haus für Europasvergessene Kinder"

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Fotografin und Nothelferin: Alea Horst. FOTO: privat
Fotografin und Nothelferin: Alea Horst. © Privat

Autorin und Fotografin hält einen Bildervortrag über Flüchtlingsdrama in Lesbos.

Hochheim -Seit Anfang 2016 ist die Fotografin, Menschenrechtlerin und Nothelferin Alea Horst weltweit in Flüchtlingslagern unterwegs. Sie verteilt Lebensmittel, sortiert Altkleider, schreibt Berichte und unterstützt bei der medizinischen Versorgung der Menschen. Was sie dort sah und erlebte, veränderte ihr Leben grundlegend. Sie gründete den Verein Alea zur Unterstützung von Geflüchteten und benachteiligten Menschen vor Ort.

Nun ist ihr Buch "Manchmal male ich ein Haus für uns. Europas vergessene Kinder" erschienen. Darin gibt sie vielen Flüchtlingskindern aus dem Lager Kara Tepe auf Lesbos eine Stimme und ein Gesicht, die sonst nie gehört werden. Denn fast die Hälfte aller dort lebenden Menschen dort sind Kinder.

Am Montag, 16. Mai, um 20 Uhr hält Alea Horst in der Buchhandlung Eulenspiegel einen Bildervortrag über deren Lebenswege, Hoffnungen und Lebenssituation. Überwiegend stammen die Kinder aus dem Kongo, Syrien, Somalia, Irak und Afghanistan. Sie flüchteten mit ihren Familien aus ihrer Heimat, weil dort Krieg herrscht, weil sie arm sind, oder weil sie Gewalt erlebten. Viele kamen von der Türkei aus über das Meer nach Lesbos.

Eintrittskarten zu dem Bildervortrag gibt es in der Buchhandlung Eulenspiegel, Weiherstraße 16, Telefon (0 61 46) 46 15. Bilder aus dem Buch sind im Schaufenster bis 7. Mai zu sehen. red

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