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Hochheim: "Erprobung Abrahams" wirdin der Kirche aufgeführt

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In der evangelischen Kirche an der Burgefffstraße werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kultur in der Kirche" nicht nur Kunstwerke ausgestellt, sondern auch zu Aufführungen eingeladen. archivFOTO: reuß
In der evangelischen Kirche an der Burgefffstraße werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kultur in der Kirche" nicht nur Kunstwerke ausgestellt, sondern auch zu Aufführungen eingeladen. archivFOTO: reuß © Maik Reuß

Jürg Wisbach inszeniert die Geschichte aus dem Alten Testament als fiktive Wiederbegegnung von Vater und Sohn.

Hochheim -Schwere und dennoch anschauliche Kost bietet die Veranstaltungsreihe "Kultur in der Kirche", die von der evangelischen Kirchengemeinde Hochheim präsentiert wird. Jürg Wisbach - ehemals im Konzert-Theater Bern tätig - stellt in dem Stück "Erprobung Abrahams" mit Gastschauspieler Lars Wellings die Frage nach der Bedeutung des Gehorsams und der Gottesfurcht in den Religionen. Abraham und Isaak sind Vater und Sohn. Ihre Geschichte gilt als Maßstab für Folgsamkeit und Glaubenstiefe, aber auch für die Barmherzigkeit Gottes. Bei der Aufführung handelt es sich sozusagen um eine biblische Versuchsanordnung, deren Urheber Jürg Wisbach ist. "Die Erprobung Abrahams" wird am Samstag, 2. April, ab 19 Uhr in der evangelischen Kirche an der Burgeffstraße aufgeführt. Die Veranstaltung findet unter 2G-Bedingungen statt; es herrscht Maskenpflicht am Platz.

Die Geschichte aus dem Alten Testament ist einfach, aber bekanntlich zugleich prägnant: Gott weist Abraham an, seinen Sohn Isaak zu opfern. Abraham leistet Folge, doch bevor es zur Tötung Isaaks kommt, schreitet Gott ein. Die Bereitschaft, den eigenen Sohn zu töten, zeigt, dass Abraham Gottes Wort folgt. Die Tötung wird hinfällig, Isaak bleibt am Leben. Jürg Wisbach inszeniert die Geschichte als fiktive Wiederbegegnung von Vater und Sohn, viele Jahre später: Abraham, ein alter Mann im Rollstuhl, steht seinem Sohn Isaak gegenüber und erinnert sich . . .

Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende zugunsten der Ukraine-Hilfe gebeten. Die Vorführung dauert eine Stunde. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit den Schauspielern. red

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