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Hochheim: Es kommt auf die richtige Mischung an

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Glühwein schmeckt nicht nur gut, er wärmt auch den Körper. FOTO: stadt Hochheim/Herner
Glühwein schmeckt nicht nur gut, er wärmt auch den Körper. © Stadt Hochheim/Herner

Glühweinverkostung im Tourist-Infobüro im Rathaus war für die Veranstalter ein Erfolg.

Hochheim -Die Örtlichkeit war ungewöhnlich, für solch eine Veranstaltung, der Verlauf war erfolgreich: Im Tourist-Infobüro und Vinothek im Rathaus fand eine Glühweinverkostung statt. Insgesamt wurden fünf Glühweine von Hochheimer Weingütern sowie ein Überraschungs-Glühwein aus Rheinhessen verkostet.

Ein gemütlich beleuchteter Raum, duftende Gewürze, Lebkuchen und dekorierte Stehtische stimmten auf den Abend ein. Die Teilnehmenden konnten sich außerdem über eine eigens hergestellte Glühweinmischung an ihren Plätzen freuen. „So können unsere Gäste den Abend zu Hause noch einmal nachklingen lassen“, erläuterte Kerstin Koschnitzki, Leiterin der Hochheimer Tourist-Info und Vinothek. Mitarbeiterin Katja Wiener war für die Dekoration und die Glühweinmischung für zu Hause verantwortlich.

Die Probe wurde mit einem weißen Riesling-Glühwein vom Weingut Peter Flick gestartet, der nach einem Familienrezept hergestellt wird. Vordergründig war Sternanis zu erschmecken. Durch den „Test“ führte die Probenleiterin und Mitarbeiterin des Tourist-Infobüros, Yvonne Lauer, die zum einen Hintergrundinformationen über die jeweiligen Weingüter gab, wie auch die Besonderheiten der durchaus sehr unterschiedlichen Glühweine hervorhob. Danach folgte ein ebenfalls weißer Riesling-Glühwein aus dem Hause Schreiber. Dem Weingut ist es wichtig, dass der Grundwein durch die Gewürze nicht komplett überlagert wird, sondern diesen entsprechend ergänzt. Auch hier wird nach eigenem Familienrezept gewürzt. Bevor der dritte Glühwein gereicht wurde, konnten die Gäste zunächst den eigentlichen Grundwein, einen Rotwein aus dem Weingut Baison, probieren. „Ein interessanter Vergleich, den man sonst so nicht erleben kann“, meinte ein Teilnehmer bei der Probe. Der Glühwein wurde mit einer Mischung von Yvonne Lauer selbst angesetzt. Insbesondere Orangenstückchen, Zimt und Nelken wurde von den Gästen „herausgeschmeckt“.

Der vierte Glühwein vom Weingut Diefenhard überraschte mit der Rebsorte Merlot und mit Zimt und Nelken. Dieser wurde sowohl warm wie auch kalt verkostet. Interessanter war, dass einigen Teilnehmern der warme und anderen Teilnehmern der kalte Glühwein besser schmeckte. Das Weingut Peter Flick hatte zwei Glühweine für die Probe angestellt. So konnte auch noch der rote Glühwein, ein Spätburgunder verkostet werden. Die Gewürzmischung ist dieselbe, wie sie auch für den weißen Glühwein verwendet wird.

Die Gäste quittierten zum Schluss die Verkostung mit viel Beifall. Diese findet am Dienstag, den 20. Dezember, 7.30 Uhr statt. Das Thema lautet dann: „Weihnachtsgebäck trifft Wein“. red

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