Das Lions Agroforst-Team (v. li.): Walter Engelmann, Marion Schulz Cleve, Jürgen Waterstradt, Dagmar Kirk Dreistadt und Hans-Ulrich Hartwig. FOTO: Privat
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Das Lions Agroforst-Team (v. li.): Walter Engelmann, Marion Schulz Cleve, Jürgen Waterstradt, Dagmar Kirk Dreistadt und Hans-Ulrich Hartwig.

Klimawandel

Hochheim: Lions Club hilft Farmern im Süden von Äthiopien

Auf einer öffentlichen Veranstaltung soll das Hilfsprojekt vorgestellt werden.

Hochheim/Kriftel -Wie Hans-Ulrich Hartwig, Projektkoordinator Lions Club Hochheim-Flörsheim, mitteilt, präsentiert der Club ihr Projekt "Agroforst Äthiopien" am Sonntag, 5. September, von 11 bis 15.30 Uhr. Und zwar im Freizeitpark Kriftel werden die Lions Clubs aus dem Rhein-Main Gebiet das Aufforstungs- und Bildungsprojekt vorstellen. Mit Spielen und Informationen, mit Ansprachen und Diskussionen werden Inhalte und Ziele des Projektes Agroforst zudem kindgerecht deutlich gemacht. Der Hochheimer Chor "Singing Generations" bereichert das Programm mit Liedern. Zudem werden äthiopische Speisen, Spielsachen, Kaffeesorten, Schokolade und Lions-Weine aus dem Rheingau angeboten. Spenden und Erlöse der Veranstaltung kommen dem Projekt zugute. Doch wie ist das Projekt Agroforst eigentlich entstanden? Hans-Ulrich Hartwig gibt dazu in einer Mitteilung folgende Information: "Afrika ist von der Klimaerwärmung besonders stark betroffen. Klimawandel beschleunigt Wüstenausdehnung, sinkende Ernteerträge und auch vermehrte Heuschreckenplagen und damit die Verdrängung von Menschen aus ihrem Lebensraum. Kontinuierlicher Bevölkerungszuwachs und höhere CO 2-Emissionen bei steigendem Konsum erfordern Maßnahmen."

Lions Distriktgovernor Jürgen Waterstradt hatte 2019 gemeinsam mit Hans-Ulrich Hartwig das Projekt "Agroforst Äthiopien" initiiert. Das Projekt wird von der Stiftung der Deutschen Lions mit der Antonia Ruut Stiftung, Trier (https://www.antonia-ruut-stiftung.de/der-stifter/) durchgeführt. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist wesentlicher Förderer mit einem Engagement von 75 Prozent der Projektkosten von knapp 500 000 Euro.

Was soll mit dem Projekt erreicht werden? Antwort: Im südäthiopischen Projektgebiet mit circa 18 Dörfern bei Gidole sollen die vorhandenen landwirtschaftlichen Strukturen verbessert und die Ernährung und Einkommen von circa 7000 Farmern und deren Angehörigen gesichert werden. Die Farmer werden im gemeinsamen vielfältigen Anbau landwirtschaftlicher Produkte geschult. Gemeinsam mit Baumschulen pflanzen sie laut Lions Club circa 350 000 Bäume zur Verschattung der Felder und zur Nahrungsmittel-Ernte. red

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