Mehr Platz für die künftigen neuen Schüler wird an der Astrid-Lindgren-Schule geschaffen. SymbolFOTO: Dedert/dpa
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Mehr Platz für die künftigen neuen Schüler wird an der Astrid-Lindgren-Schule geschaffen. SymbolFOTO: Dedert/dpa

Bauprojekt

Hochheim: Mehr Klassenräume und100-Prozent-Betreuung

Die Astrid-Lindgren-Schule wird saniert und bekommt einen Neubau hinzu.

Hochheim -Die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau sowie die Sanierung der Astrid-Lindgren-Schule haben begonnen. Wie Landrat Michael Cyriax (CDU) am Mittwoch beim Spatenstich mit Bürgermeister Dirk Westedt (FDP) erläuterte, soll das Projekt bis Mitte 2023 abgeschlossen sein. Der Kreis investiert rund 18,6 Millionen Euro für die Baumaßnahme. "Damit schaffen wir nicht nur neue und modernisierte Gebäude, sondern können auch Schule und Betreuung besser ineinander verzahnen", erklärte der Landrat weiter.

An der Schule soll, so heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes, bis März 2023 der Neubau errichtet werden. Außerdem werde bis Juli 2023 das alte Gebäude saniert. Im Neubau entstünden zehn Klassenräume mit Gruppenräumen, eine Mensa sowie Betreuungsräume. Der Neubau werde in Passivhausweise gebaut, das Dach mit einer Photovoltaikanlage versehen. Die Verwaltung bleibt im Altbau. Dort werden die restlichen Klassen- und Gruppenräume sowie Betreuungsräume sowie die Fachräume untergebracht.

"Für die Übergangszeit hat der Kreis der Schule zwei Klassencontainer zur Verfügung gestellt. Der Altbau soll aber erst dann saniert werden, wenn der Neubau fertig ist; so muss kein Unterricht verlagert werden", teilte ein Sprecher des Kreisausschusses mit.

Der Grund für das Bauprojekt sind die steigenden Schülerzahlen in der Wein- und Sektstadt. Im Schulbezirk Hochheim entsteht derzeit ein Neubaugebiet, das den Berechnungen zufolge rund 18 Schüler mehr pro Jahrgang bedeute. Die Schule wäre dann durchgängig vierzügig; derzeit ist sie mehrheitlich dreizügig. Das Raumangebot soll von 13 auf 18 Klassenräumen mit neuen Gruppenräumen erweitert werden. "Mit der Erweiterung wäre ein hundertprozentiges Betreuungsangebot möglich", heißt es in der Mitteilung des Kreisausschusses. Gemeinsam mit der Schule sei ein Lernkonzept mit offenen Bereichen geplant worden. Dies soll nach den Worten von Landrat Cyriax ermöglichen, den Schulunterricht sowie die Betreuung noch besser aufeinander abzustimmen.

Die Grundschule wird derzeit von 265 Schülern besucht, dazu kommen 26 Vorlaufkurskinder, die jeweils an zwei Wochentagen in die Schule kommen. red/meh

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