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Hochheim: Mit der „Akkon“ auf dem Rhein geschippert

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Zwei „Rollies“ und ein Fußgänger sind bereits auf der „Akkon“, die auch Rollstuhlfahrern einen Ausflug auf dem Rhein ermöglicht.
Zwei „Rollies“ und ein Fußgänger sind bereits auf der „Akkon“, die auch Rollstuhlfahrern einen Ausflug auf dem Rhein ermöglicht. © Lions Club Renz

Lions Club spendet Antoniushaus-Schülern eine besondere Fahrt.

Hochheim -Mit dem Antoniushaus verbindet den Lions Club Hochheim-Flörsheim eine langjährige Partnerschaft. Die sonnigen Herbsttage wurden nun genutzt, um einigen Schülern dieser Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen einen Ausflug auf dem Rhein zu bereiten. Die „Akkon“ der Johanniter-Unfall-Hilfe Rheinhessen ist das deutschlandweit einzige Rettungsboot, das für den Transport von Rollstühlen ausgerüstet wurde. 140 PS lassen das Boot auf den Wellen gleiten, zwei Rollstühle können im Bug über eigens dafür nachgerüstete Ösen fest mit dem Boot verzurrt werden.

Bei Heidenfahrt gibt es einen von der Berufsschifffahrt freien Seitenarm des Rheins, wohin die Johanniter mit zwei Bootsführern und zahlreichen weiteren Helfern ein Dutzend Antoniushaus-Schüler mit ihren Betreuerinnen und Betreuern eingeladen hatten.

Zum bereits dritten Mal hatte der Lions Club Hochheim-Flörsheim diese Aktion initiiert und finanziert. Alexander von Renz, Ex-Präsident des Lions Clubs, in Personalunion auch langjähriger Vorsitzender der Johanniter Hilfsgemeinschaft Mainz, hatte sich gemeinsam mit der Bereichsleiterin Erwachsene und Fachdienste des Antoniushauses, Desiree Crummenauer, um die Organisation gekümmert. An der auch für Rollstühle besonders geeigneten Bootsrampe bei Heidenfahrt erwartete Johanniter-Regionalvorstand Stefan Jörg mit seinem Helferteam die Teilnehmer aus Hochheim: Das Boot war bereits zu Wasser gelassen. Nachdem alle Passagiere ihre Schwimmwesten angelegt hatten, ging es erst gemächlich rheinabwärts in Richtung der Einfahrt Mariannenaue und dann wieder zurück. Auf dem Wasser hatten in der „Akkon“ alle viel Spaß. red

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