Unter anderem bei der Erledigung der Anmeldeformalitäten für die Blutspende waren die Rot-Kreuz-Helfer aus der Wein- und Sektstadt behilflich.
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Unter anderem bei der Erledigung der Anmeldeformalitäten für die Blutspende waren die Rot-Kreuz-Helfer aus der Wein- und Sektstadt behilflich.

Ehrenamt

Hochheim: Sieben Stunden Arbeit für den Blutspende-Termin

Erneut waren Rot-Kreuz-Helfer an der Heinrich-von-Brentano-Schule im Einsatz.

Hochheim -Wie groß der logistische Aufwand ist, den das Deutsche Rote Kreuz (DRK) während der Corona-Krise für Blutspende-Termine betreiben muss, wird anhand von einem Bericht sichtbar, der von DRK-Pressesprecher Benno G. Hofmann verfasst wurde. Benno G. Hofmann beschreibt detailliert die Vorarbeiten für den bereits stattgefundenen Spendetermin Ende März unter anderem mit folgenden Worten:

"Die ersten Helfer des DRK Hochheim treffen sich um 15.15 Uhr an der Unterkunft in der Wiesbadener Straße 1, um sich für den heute anstehenden Blutspende-Termin in der Heinrich-von-Brentano-Schule vorzubereiten. Wenig später fahren die sechs Einsatzkräfte mit dem Mannschaftswagen zum Terminort in der Massenheimer Landstraße. Dort treffen sie sich mit dem Team des Blutspende-Dienstes Hessen des DRK, um gemeinsam mit den elf hauptamtlichen Kräften - davon drei Ärzte - insbesondere den Haupteingangsbereich und das Foyer, beziehungsweise die Pausenhalle, für die Blutspende mit den notwendigen Stühlen, Tischen und Liegen herzurichten. Pünktlich um 16.30 Uhr können die ersten Blutspender das Blutspende-Lokal betreten. Wie bereits bei den letzten Blutspende-Terminen im Jahr 2020 in Hochheim können auch bei dieser Blutspende nur Spendenwillige teilnehmen, die sich vorher über das Online-Buchungssytem des DRK registriert haben. ,Dieses System hat sich in den vergangenen Monaten sehr gut bewährt', erklärt DRK-Helfer Harald Treber, der für die Organisation der Blutspende-Termine verantwortlich zeichnet: ,Dadurch können den Spendenwilligen konkrete Zeitfenster angeboten werden, zu denen sie Blutspenden können; ohne das größere Wartezeiten entstehen'. Außerdem können so auch die Anzahl der Besucher, die gleichzeitig im Blutspende-Lokal vor Ort sind, in einem Corona-bedingt möglichst geringen Umfang gehalten werden, so Harald Treber.

Von den 107 ursprünglich Spendenwilligen können nach der ärztlichen Untersuchung 99 Spender zur Blutspende zugelassen werden. Um 21.05 Uhr konnte der letzte Blutspender die Heinrich-von-Brentano-Schule verlassen; die DRK-Helfer konnten nach dem Rückbau und der Rückfahrt in die DRK-Unterkunft ihren Dienst um 22 Uhr beenden." red

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