Unter anderem mit Hilfe eines PC-Programms wurde eine Einsatzübung im Main-Taunus-Kreis abgehalten. SymbolFOTO: Pleul/dpa
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Unter anderem mit Hilfe eines PC-Programms wurde eine Einsatzübung im Main-Taunus-Kreis abgehalten. SymbolFOTO: Pleul/dpa

Rettungsdienste

Hochheim: Simulation eines Unglücks mit 50 Verletzten

Eine Einsatzübung für eine imaginäre Massen-Karambolage auf der Autobahn fand in Fahrzeughallen sowie am Computer statt.

Hochheim -Das kann jeden Tag passieren oder - am besten - über länger Zeiträume gar nicht: Ein schwerer Unfall mittels einer Massenkarambolage auf der Autobahn. Der Einsatz bei einem Verkehrsunfall ist von Rettungsdienst, Feuerwehr und weiteren Einheiten geübt worden. Wie der Kreisausschuss mitteilt, waren insgesamt fast 100 Kräfte aus verschiedenen Kommunen des Kreises beteiligt. Die Simulation sah einen Verkehrsunfall mit 50 Verletzten vor, geübt wurde nicht deren Rettung, sondern insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen beteiligten Einheiten.

Bei der Übung wurden keine Einsatzkräfte real an der Stelle des imaginären Unfallortes bewegt, sondern das Geschehen wurde in den Räumen des Amtes für Brandschutz und Rettungswesen sowie der Feuerwehr Hofheim im Computer, auf Tafeln und in Einsatzbesprechungen simuliert. Dabei wurden wegen der Corona-Beschränkungen auch intensiv die Außenflächen und Fahrzeughallen genutzt.

Ausgangslage war eine wetterbedingte Massenkarambolage auf der A 671 Richtung Hochheim. Der Simulation nach mussten Einsatzkräfte 50 Personen, die am Unfall beteiligt waren, versorgen, betreuen und falls nötig in Krankenhäuser bringen.

Beteiligt waren neben den Koordinatoren des Main-Taunus-Kreises, einschließlich der Zentralen Leitstelle, auch Notärzte, Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Malteser Hilfsdienstes sowie den Feuerwehren aus Hochheim, Flörsheim und Hattersheim. Der Main-Taunus-Kreis organisiert regelmäßig Übungen mit den verschiedensten Situationen. Das Szenario der jüngsten Übung sei realistisch, teilte die Kreisverwaltung mit: Der Main-Taunus-Kreis habe rund 55 Autobahnkilometer. Alleine die A 66 werde innerhalb von 24 Stunden von rund 100 000 Pkw sowie 5000 Lastwagen passiert.´ red/meh

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