Mit 50 Prozent Briefwählern rechnet das Wahlamt der Stadt Hochheim.
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Mit 50 Prozent Briefwählern rechnet das Wahlamt der Stadt Hochheim.

Verwaltung

Hochheim: Stimmen für die Bürgermeisterwahl werden zuerst gezählt

Wegen der Corona-Krise wird es sehr viele Briefwähler geben.

Hochheim -In der Wein- und Sektstadt wird bekanntlich am Sonntag, 14 März, nicht nur die Kommunalwahl, sondern auch die Bürgermeister-Direktwahl über die Bühne gehen. Zur Bürgermeisterwahl treten zwei Kandidaten an: Amtsinhaber Dirk Westedt (FDP) sowie sein Herausforderer Jan Herfort (SPD). Die Wahlen stehen wegen der Corona-Pandemie unter besonderen Vorzeichen. So wird dieses Mal mit sehr vielen Briefwählern gerechnet.

Waren es in der Vergangenheit durchschnittlich rund 15 bis 19 Prozent der Wahlberechtigten, so könnten nun bis zu 50 Prozent oder sogar etwas mehr der Wähler ihre Stimme per Briefwahl abgeben. Auf eine solche Einschätzung ist jedenfalls das Wahlamt mit dessen Leiter Harald Rademacher schon vor einigen Monaten eingegangen und hat sich dementsprechend schon längst darauf eingestellt.

Demzufolge wurden aus den bisherigen elf Wahlbezirken deutlich weniger. Sieben Bezirke werden es nach Angaben des städtischen Pressesprechers Dirk Krams sein. Der ansonsten übliche Vergleich der bei der letzten Wahl erzielten Stimmengewinne in den jeweiligen Wahlbezirken ist so am 14. März nicht mehr möglich.

Zudem hat die durch die Corona-Krise veränderte Situation zur Folge, dass in diesem Jahr mehr Helfer in den Wahlvorständen mit der Auszählung der Briefwahlstimmen beschäftigt werden als in den Vorjahren.

Doch in welcher Reihenfolge geschieht die Auszählung? Zuerst, so erklärte es Dirk Krams, werden die Stimmen der Bürgermeister-Direktwahl ausgezählt, dann für den Kreistag, danach die Stimmen für die Stadtverordnetenversammlung sowie den Ortsbeirat Massenheim. Wegen der Ansteckungsgefahr mit Corona-Viren wird es in diesem Jahr im Rathaus keinen öffentlichen "Show-Raum" mit den Ergebnissen aus den Wahllokalen geben. meh

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