So idyllisch wie hier bei der Aufnahme vor einigen Jahren könnte es im Dezember in der Altstadt "Am Plan" wieder beim Weihnachtsmarkt zugehen. Archiv-FOTO: Reuß
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So idyllisch wie hier bei der Aufnahme vor einigen Jahren könnte es im Dezember in der Altstadt "Am Plan" wieder beim Weihnachtsmarkt zugehen. Archiv-FOTO: Reuß

Kultur

Hochheim: Thomas Pokoyski organisiert wieder den Weihnachtsmarkt

Wenn es die gesetzlichen Auflagen zur Corona-Pandemie zulassen, wird die Veranstaltung Anfang Dezember stattfinden.

Hochheim -Nicht erst seit der Corona-Krise gibt es Unsicherheiten bei der Ausrichtung eines Weihnachtsmarktes in der idyllischen Altstadt der Wein- und Sektstadt. So wechselten die Verantwortlichen für die Austragung einst von der Stadt auf den Gewerbeverein sowie auf Privatleute, die auf die Unterstützung der Stadtverwaltung zählen konnten. Schließlich wurde aus dem Weihnachtsmarkt zwischendurch ein Schneeflockenmarkt, seit zwei Jahren sollte er dann wieder unter dem Begriff Weihnachtsmarkt firmieren. Sollte, denn im Vorjahr wurde er wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Die wechselnden Aussichten und Veranstalter konnten der Beliebtheit und der Nachfrage für den Weihnachtsmarkt nichts anhaben. Schließlich ist die Atmosphäre in der Altstadt nicht nur zum Weinfest, sondern besonders schön ebenso in der Weihnachtszeit - egal, ob es schneit oder nicht an den Adventswochenenden.

Doch wie sieht es nun in diesem Jahr aus? Trotz steigender Coronazahlen soll der Weihnachtsmarkt nach derzeitigem Stand von Freitag, 3. Dezember, bis Sonntag, 5. Dezember, stattfinden. Nach Aussagen von Dirk Krams, Pressesprecher der Stadt Hochheim, sollen dafür Teile der Altstadt abgesperrt werden. Dazu sollen die Ein- und Ausgänge des Veranstaltungsgeländes kontrolliert werden. Ob die Zulassungskontrolle wieder wie beim "Hochheimer Herbst" mit Hilfe eines "Tickers" von Sicherheitsmitarbeitern durchgeführt wird, steht noch nicht fest. Sicher ist jedoch, dass es einige Essens- und Glühweinstände geben wird, ebenso wie Verkaufs- und Vergnügungsstände für Kinder. Dennoch müsse die Entwicklung von Corona beobachtet werden, so Dirk Krams: "Die Planungen des Weihnachtsmarktes laufen gerade, und auch ein Hygienekonzept wird momentan erarbeitet. Wie das Konzept aber genau aussehen wird, dazu habe ich noch keine genauen Informationen. Jedoch wird die 3 G-Regelung gelten."

Außerdem sei man sich noch nicht sicher, wie viele Menschen gleichzeitig überhaupt für die Veranstaltung zugelassen werden. Grund dafür ist zum einen die sich ständig verändernde Corona-Situation. Zum anderen stehe aber noch gar nicht fest, welche Standbetreiber beim Weihnachtsmarkt werden und wie viel Platz dementsprechend für die Stände eingeplant werden müsse. Zweifellos könne der Weihnachtsmarkt 2021 jedoch nicht an die Größe der früheren Weihnachtsmärkte anknüpfen, auch wenn diese in der Vergangenheit aufgrund von verschiedenen Organisatoren variiert habe, erläuterte der Pressesprecher.

Offiziell veranstalten wird den Weihnachtsmarkt nicht eine Privatgruppe, sondern der Magistrat der Stadt Hochheim unter der Leitung von Marktmeister Thomas Pokoyski, der bereits den "Hochheimer Herbst" auf dem Weihergelände im vergangenen Monat organisiert hatte.

Dennoch werden die Organisatoren von Anwohnern und Initiativen unterstützt, wie Dirk Krams weiter erklärte. So hatten im Jahr 2019 mehrere Weingüter ihre Höfe für Besucher geöffnet und die Stadtbücherei verschiedene attraktive Spielangebote ausgerichtet. Sogar eine Klasse der Weinbergschule war damals mit einem Verkaufsstand vertreten. Eine Wiederholung ist möglich. psu

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