Dieses Foto wurde vor der Corona-Zeit auf dem Marktgelände geschossen. In diesem Jahr soll es beim "Hochheimer Herbst" vielleicht Weinproben in den Riesenrad-Gondeln geben. archivFOTO: nietner
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Dieses Foto wurde vor der Corona-Zeit auf dem Marktgelände geschossen. In diesem Jahr soll es beim "Hochheimer Herbst" vielleicht Weinproben in den Riesenrad-Gondeln geben. archivFOTO: nietner

Kultur

Hochheim: Vielleicht gibt es sogarWeinproben in luftiger Höhe

Der "Hochheimer Herbst" hat zwar eine limitierte Besucherzahl, soll aber dennoch Markt-Atmosphäre vermitteln.

Hochheim -Selbst traditionelle Großveranstaltungen müssen sich den Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie beugen. So ist bekanntlich erneut der Hochheimer Markt davon betroffen. Bereits Mitte Juli hatten die verantwortlichen städtischen Gremien den Hochheimer Markt aufgrund mangelnder Planungssicherheit das zweite Mal in Folge abgesagt. Seit September sind nun auch in Hessen wieder Großveranstaltungen unter bestimmten Voraussetzungen durchführbar. Für eine Veranstaltung mit den Ausmaßen und den Besucherzahlen des Hochheimer Marktes kam diese Entscheidung allerdings zu spät.

Aus diesem Grund greift die Stadt Hochheim auf ein bereits im Vorjahr erarbeitetes Veranstaltungsformat zurück. Der "Hochheimer Herbst" wird vom 22. bis 24. Oktober täglich von 11 bis 21 Uhr seine Tore öffnen. Er soll erneut in der Mitte des Veranstaltungsgeländes Am Weiher ein wenig der gewohnten Marktatmosphäre in die Wein- und Sektstadt bringen.

Die Markt-Planer haben versucht, einen attraktiven Mix aus Marktständen, Kunsthandwerk und gastronomischen Angeboten zusammen zu stellen. Die Auswahl besteht überwiegend aus Händlern des ausgefallenen Hochheimer Marktes. An 50 Verkaufsständen werden markttypische Produkte angeboten. Die Besucher können sich also wie gewohnt mit warmen Socken für den anstehenden Winter versorgen oder aber mit Keramik, Messern, Bratpfannen und Töpfen. Ebenso mit Leitern, Blumenzwiebeln, Käse von den Marktschreiern aus Hamburg oder Lammfellprodukten höchster Qualität. Weiterhin wird eine Wohnmobilausstellung präsentiert sowie verschiedene Aktionen zum Thema Elektromobilität.

Wer während der Einkäufe hungrig wird, kann sich an mehreren Imbissbetrieben versorgen. Auch dort werden Besucher auf von Weinfest und Markt bekannte Betriebe wie Dinnerle, Allgäuer Käsespätzle, Kartoffelpuffer oder Bratwurst vom Siegerländer stoßen. Auch bei der Getränkeversorgung greift man auf alte Bekannte zurück, denn die Familie Hausmann wird auf dem Marktgelände für das Angebot sorgen.

An allen Veranstaltungstagen wird auch der Weinprobierstand geöffnet sein. Die dort vertretenen Hochheimer Winzer schenken auch Glühwein aus.

Sichtbarer Höhepunkt beim Hochheimer Herbst ist sicherlich das 45 Meter hohe Riesenrad, das die Familie Otto Barth aufbauen wird. Zurzeit dreht es noch am Eltviller Rheinufer seine Runden, bevor es nach Hochheim transportiert wird. In Planung ist sogar eine Weinprobe im Riesenrad, die voraussichtlich am Donnerstag vor Veranstaltungsbeginn stattfinden wird. Auch die Jüngsten kommen nicht zu kurz: Für sie werden ein Kleinkinderkarussell sowie ein Autoskooter aufgebaut.

Übrigens: 1000 Besucher gleichzeitig dürfen sich auf dem Areal aufhalten. Eine Kontaktdatenerfassung oder eine 2G- oder 3G-Kontrolle erfolgt nicht, teilte die Stadtverwaltung mit. red/meh

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